Helmut Nieberle Quartet


Biography Helmut Nieberle Quartet



Helmut Nieberle
gehört in der internationalen Szene zu den wenigen Jazzgitarristen, die sich seit mehr als 30 Jahren vor allem der 7-saitigen Gitarre verschrieben haben. Sein Spiel zeichnet sich in jedem Ensemble durch einfühlsame Begleitungen und einfallsreiche Interplays mit anderen Solisten aus. In seinen eigenen Soli sind stets zwei Inspirationsquellen zu hören: die Komposition und das augenblickliche musikalischen Geschehen ihrer Aufführung. Ob Original, Standard oder rare Stücke der Jazz- bzw. Musikgeschichte: „by heart“ angeeignet, bietet Helmut Nieberle sie in seinem ausgefeilten Akkord-Melodie-Spiel dar, Mitspielende wie Zuhörer in den Bann ziehend.

Seinen Weg begann Helmut Nieberle in der Schule weltbekannter Jazzgitarristen: u. a. bei Barney Kessel, Herb Ellis, Joe Pass; Jim Hall, Attila Zoller. Sein Interesse an verschiedenen Stilistiken und Musikgenres und Wissensdurst haben ihn immer über den eigenen Tellerrand getrieben. Inzwischen ist er ein international beachteter, im direkten wie übertragenen Wortsinn „vielsaitiger“, auch preisgekrönter Musiker, der nicht nur als Solist, Sideman, Bandleader, sondern auch Komponist, Arrangeur und Programmgestalter gefragt ist.

Howard Alden
gehört zu den weltweit führenden Jazzgitarristen und setzt auf seine Weise die Tradition der „Great American Guitars“ fort. Sein virtuoses, harmonisch ausgefeiltes Spiel auf der siebensaitigen Gitarre wurde unter anderem vier Mal mit den Downbeat Critic's Poll ausgezeichnet. Zusammen mit Altmeister GEORGE VAN EPS nahm er mehrere CDs auf, die allesamt zu den Jazzklassikern zählen. Ein Highlight für alle Fans der Jazzgitarre war auch seine Einspielung des Soundtracks zu WOODY ALLEN’s Film "Sweet and Lowdown".Zwei tief im Jazz verwurzelte 7-String Player ließen sich 2009 von einer gemeinsamen musikalischen Wellenlinie erfassen, die stark und tragend für ein transatlantisches Jazz­gitarrenduo wurde. Im Konzert wie auf den beiden Alben Jazz Guitar Stories und Timelines zeichnet sich dieses Duo durch ein atemberaubend kontra­punktisches Interplay zu vier Händen auf 14 Gitarrensaiten aus. Harmonisch neu inter­pretierte Jazzstandards, Musik alter Meister des Barock, brasilianische Chorinhos und eigene Kompositionen erklingen in einer kammer­musikalisch jazzigen Mehrstimmigkeit, die gegenwärtig ihres gleichen sucht.

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