Hasse at Home - Cantatas and Sonatas Le Musiche Nove & Claudio Osele

Cover Hasse at Home - Cantatas and Sonatas

Album info

Album-Release:
2019

HRA-Release:
19.07.2019

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • Johann Adolf Hasse (1699 - 1783): Dite almeno (Aria):
  • 1Dite almeno (Aria)06:41
  • Clori mio ben (Cantata):
  • 2Clori mio ben (Cantata): I. Clori mio ben (Recitativo)01:07
  • 3Clori mio ben (Cantata): II. Si penerò crudele (Aria)04:25
  • 4Clori mio ben (Cantata): III. Oh voi ch'Amor seguite (Recitativo)00:57
  • 5Clori mio ben (Cantata): IV. Augelletto prigioniero (Aria)05:18
  • Flute Sonata in D Minor, Op. 1, No. 11:
  • 6Flute Sonata in D Minor, Op. 1, No. 11: I. Un poco vivace01:51
  • 7Flute Sonata in D Minor, Op. 1, No. 11: II. Allegro04:07
  • 8Flute Sonata in D Minor, Op. 1, No. 11: III. Arioso01:26
  • 9Flute Sonata in D Minor, Op. 1, No. 11: IV. Vivace03:57
  • Perché leggiadra Irene (Cantata):
  • 10Perché leggiadra Irene (Cantata): I. Perché leggiadra Irene (Recitativo)01:00
  • 11Perché leggiadra Irene (Cantata): II. Quando la bianca aurora (Aria)04:16
  • 12Perché leggiadra Irene (Cantata): III. Ma oimè tu fuggi intanto (Recitativo)01:58
  • 13Perché leggiadra Irene (Cantata): IV. Al tuo bel foco (Aria)04:21
  • Cello Sonata in C Major:
  • 14Cello Sonata in C Major: I. Adagio01:25
  • 15Cello Sonata in C Major: II. Allegro01:26
  • 16Cello Sonata in C Major: III. Adagio01:12
  • 17Cello Sonata in C Major: IV. Allegro00:56
  • 18Cello Sonata in C Major: V. Allegro01:25
  • 19Cello Sonata in C Major: VI. Allegro assai00:31
  • Della noiosa estate (Aria):
  • 20Della noiosa estate (Aria)05:52
  • Harpsichord Sonata in G Major:
  • 21Harpsichord Sonata in G Major: I. Allegro03:22
  • 22Harpsichord Sonata in G Major: II. Sarabanda01:37
  • 23Harpsichord Sonata in G Major: III. Menuet01:32
  • Pallido il volto (Cantata):
  • 24Pallido il volto (Cantata): I. Pallido il volto (Recitativo)02:00
  • 25Pallido il volto (Cantata): II. Quando sarà quell'ora (Aria)04:30
  • 26Pallido il volto (Cantata): III. Tirsi, amico (Recitativo)00:58
  • 27Pallido il volto (Cantata): IV. Vedrai che amore (Aria)02:58
  • Total Runtime01:11:08

Info for Hasse at Home - Cantatas and Sonatas



Der persönliche und musikalische Weg des in Bergedorf bei Hamburg geborenen Johann Adolph Hasse (1699–1783) führte vom strahlenden Barock Alessandro Scarlattis zur Klassik im Stile Joseph Haydns, von Neapel nach Wien, von Dresden nach Venedig und vom französischen zum preußischen Hof; dabei entwickelte er sich nicht nur zu einem wahren Europäer im umfassendsten Sinn des Wortes, sondern auch zu einem meisterhaften Schöpfer italienischer und lateinischer Vokalmusik. Das Ensemble Le Musiche Nove unter der Leitung von Claudio Osele betritt mit seinem neuen Album diese faszinierende Welt von Hasse nicht durch das Portal der Opernhäuser, sondern über das häufig weit prächtigere Tor der herrschaftlichen Paläste und adligen Landhäuser. Le Musiche Nove hat hierfür noch zu entdeckende Kantaten und Arien von Hasse ausgewählt: Alle Werke außer der Cembalosonate erscheinen als Weltersteinspielungen, eine davon als Ersteinspielung auf historischen Instrumenten. Auch wenn Hasse in seinen Kantaten und Arien die musikalischen Formen der Oper übernahm, verliehen der spezifische Einsatz dieser Formen und der Aufführungsort diesen Werken einen ganz eigenen Charakter; die Nähe zum Zuhörer ließ jede kleinste expressive und klangliche Geste klar hervortreten. Das Musizieren in diesen kleineren Räumlichkeiten ermöglichte es den Komponisten zu experimentieren, zu theoretisieren und nicht zuletzt sich zu zerstreuen. Diese Musikkultur ist vor allem in den beiden hier zu hörenden Arien (auf Gedichte von Paolo Rolli) zu erkennen: »Dite almeno« und »Della noiosa estate«. Die Begleitung der Stimme durch Kammerbesetzung (zwei Violinen und Basso continuo) gibt den Arien einen abgeschlossenen Charakter, womit sie als eine Art Vorboten des romantischen Lieds erscheinen. Eingedenk der Lehren Alessandro Scarlattis, zu dessen letzten Schülern er gehörte, blieb Hasse aber auch dem Kantatengenre treu. Signifikante Beispiele hierfür stellen die Kantaten »Clori mio ben« und »Perché leggiadra Irene« dar. Auf dem Album sind außerdem herausragende Instrumentalwerke von Hasse zu finden: Die Cembalosonate in G-Dur ist ein gelungenes Wechselspiel spätbarocker Formen mit den typischen Elementen jenes »galanten Stils«, der einen Gutteil des 18. Jahrhunderts bestimmte. Die Sonate für Flöte und Basso contunio Nr. 11 ist das herausragendste Werk aus der Sammlung »XII Sonate a flauto traversiere solo e basso ... opera prima«, die vielleicht die bedeutendste Zusammenstellung von Instrumentalwerken ist, die zu Lebzeiten von Hasse veröffentlicht wurde.

Veronika Kralova, Sopran
Federica Bianchi, Klavier
Elisa Cozzini, Flöte
Le Musiche Nove



Le Musiche Nove
Als Konsequenz seiner Forschungen und Entdeckungen von Manuskripten und Autographen des 17. und 18. Jahrhunderts gründete Claudio Osele 2001 das Originalinstrumenten-Ensemble Le Musiche Nove, um die Ergebnisse seiner Forschungen auch hörbar zu machen und damit zum Leben zu erwecken. Unter Verwendung seiner Ausgaben hat das aus führenden Solisten und Lehrern der historischen Aufführungspraxis bestehende Ensemble viele zu Unrecht vergessene Barockwerke – oft zum ersten Mal in neuerer Zeit – wiederbelebt und dem Konzertleben zurückgegeben.

Le Musiche Nove ist in vielen renommierten Konzertsälen und bei Festivals in Europa und den Vereinigten Staaten aufgetreten, unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, der Accademia di Santa Cecilia in Rom, im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, bei den Salzburger und den Schwetzinger Festspielen, beim Lucerne Festival und als regelmäßiger Gast beim Kissinger Sommer.

Claudio Oseles innovative Tätigkeit zeigt sich in der Reihe von Aufnahmen mit Cecilia Bartoli, bei denen er als musikalischer Berater tätig war (Opera Proibita, The Salieri Album und den mit dem Grammy® ausgezeichneten Gluck und Vivaldi gewidmeten Alben) ebenso wie in seiner kritischen Edition von Arien der Komponisten Salieri und Righini, die Diana Damrau für ihr Album Arie di bravura aufgenommen hat.

In jüngster Zeit hat ein großangelegtes, der Wiederentdeckung von Instrumental- und Vokalmusik der neapolitanischen Schule des 18. Jahrhunderts gewidmetes Projekt zu einer Reihe von Konzerten und zur Entstehung der CD Lava mit der Sopranistin Simone Kermes geführt, die 2009 von der Deutschen Harmonia Mundi-Sony veröffentlicht und vielfach ausgezeichnet wurde. Eine Folge dieser hochgepriesenen Aufnahme (“a triumph for Kermes and Osele” schrieb die The Sunday Times) ist Colori d’Amore, eine neue, bei Sony Classical herausgebrachte CD mit Musik von Antonio Caldara, Nicola Matteis dem Jüngeren, Alessandro Scarlatti, Riccardo Broschi, Giovanni und Antonio Maria Bononcini, die größtenteils Weltpremieren enthält.

Booklet for Hasse at Home - Cantatas and Sonatas

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