Honk (Deluxe) The Rolling Stones

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
01.05.2020

Label: Polydor Records

Genre: Rock

Subgenre: Classic Rock

Interpret: The Rolling Stones

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Living In A Ghost Town04:07
  • 2Start Me Up03:31
  • 3Doom And Gloom03:58
  • 4Brown Sugar03:49
  • 5Beast Of Burden04:25
  • 6Wild Horses05:40
  • 7Angie04:31
  • 8Miss You04:48
  • 9Rocks Off04:31
  • 10Don't Stop03:58
  • 11Tumbling Dice03:45
  • 12Ride 'Em On Down02:49
  • 13Rain Fall Down04:53
  • 14Love Is Strong03:48
  • 15Mixed Emotions04:38
  • 16Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)03:26
  • 17It's Only Rock'n'Roll (But I Like It)05:07
  • 18Emotional Rescue05:40
  • 19Waiting On A Friend04:35
  • 20Just Your Fool02:16
  • 21Dancing With Mr. D04:53
  • 22Streets Of Love05:10
  • 23Fool To Cry05:04
  • 24Harlem Shuffle03:23
  • 25Bitch03:37
  • 26Hot Stuff05:20
  • 27Respectable03:06
  • 28Undercover (Of The Night)04:31
  • 29Hate To See You Go03:21
  • 30Out Of Control04:43
  • 31Rock And A Hard Place05:23
  • 32Happy03:04
  • 33Out Of Tears05:27
  • 34Rough Justice03:11
  • 35You Got Me Rocking03:35
  • 36Saint Of Me05:15
  • 37One More Shot03:03
  • 38Get Off Of My Cloud03:16
  • 39Dancing With Mr. D04:35
  • 40Beast Of Burden04:15
  • 41She's A Rainbow03:21
  • 42Wild Horses04:49
  • 43Let's Spend The Night Together04:01
  • 44Dead Flowers05:25
  • 45Shine A Light04:10
  • 46Under My Thumb04:30
  • 47Bitch05:16
  • Total Runtime03:19:59

Info zu Honk (Deluxe)

Klassiker und Hits, Meilensteine und mehr: “Honk“ ist die neue Best Of Compilation der Rolling Stones und enthält die größten Hits und Klassiker aus jedem Rolling Stones Album seit 1971 bis zum 2016er „Blue & Lonesome“ Album.

Honk enthält 36 essentielle Stones Tracks inklusive 8 Top 10 Single wie “Brown Sugar”, “Tumbling Dice”, “Angie”, “It’s Only Rock ’n’ Roll (But I Like It)”, “Fool To Cry”, “Miss You”, “Emotional Rescue” and “Start Me Up“.

Um die Geschichte der Band zu vervollständigen enthält „Honk“ auch die Hit Singles “Doom & Gloom” aus 2012 sowie Just Your Fool”, “Ride ‘Em On Down” und “Hate To See You Go” von dem mit dem Grammy ausgezeichnetem Album #1 Album „Blue & Lonesome.”

Des Weiteren enthält die Deluxe Version 10 Live Tracks, die auf den zuletzt ausverkauften Stadion Tourneen der Band, aufgezeichnet wurden. Diese enthalten u.a. “Dead Flowers” mit Americana star Brad Paisley, “Bitch” mit Foo Fighters Frontman Dave Grohl und “Wild Horses” featuring Florence Welch

Rolling Stones

Digitally remastered




Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Dieses Album enthält kein Booklet

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