Lake 3TM

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
29.11.2019

Label: We Jazz

Genre: Jazz

Subgenre: Modern Jazz

Interpret: 3TM

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 13,40
  • 1Seven Keys02:05
  • 2Lake08:55
  • 3A Pile of Broken Dreams07:28
  • 4Woods04:18
  • 5Contrail03:45
  • 6Laws of Life04:00
  • 7World Loop01:01
  • 8Suburban Portraits09:06
  • 9Model Two04:07
  • Total Runtime44:45

Info zu Lake

Das Trio 3TM von Schlagzeuger/Produzent Teppo Mäkynen kehrt mit dem neuen Album „Lake“ zurück. Es erscheint am 29. November auf dem Label We Jazz Records aus Helsinki. Der Vorgänger „Form“ wurde 2017 mit dem finnischen Preis für das Jazzalbum des Jahres ausgezeichnet. Bereits vor „Lake“ erschien im August das Ambient-Album „Abyss“, das schon mal den Weg wies: kompakte und trotzdem weitreichende Musik, in der der akustische Jazz-Sound des Trios mit abstrakten elektronischen Klangideen auf eine grenzenlose Art verbunden wird.

„Lake“ besteht aus neun Originalkompositionen von Mäkynen, von schlingernden, hypnotischen Stücken wie der ersten Single „Laws of Life“ bis zu zarten und grazilen Titeln wie „Woods“. Der Spannungsbogen des Albums wird besonders gut auf den sich langsam entfaltenden Stücken wie „Lake“ und „A Pile of Broken Dreams“ deutlich: Der Sound swingt melodisch, deep und futuristisch. 3TM verstehen akustischen Jazz und abstrakte elektronische Musik bis ins kleinste Detail und bauen aus diesem Wissen heraus einen neuen Sound, der alle Genre-Grenzen überschreitet: Musik der Gegenwart, aber immer mit dem Blick ins Morgen. Zum Trio gehören neben Mäkynen der Saxofonist Jussi Kannaste und Bassist Antti Lötjönen, beide Größen der Jazz-Szene Finnlands. Die Band feiert die Veröffentlichung des Albums mit einem Konzert auf dem We Jazz Festival in Helsinki am 7. Dezember.

Als Jugendlicher bin ich fast jeden Morgen geschwommen. Meistens in einer Schwimmhalle, wo das Wasser warm war und ich bis auf den Grund sehen konnte. Da habe ich mich sehr sicher gefühlt. Im Sommer bin ich dann in den Seen Piiljärvi, Hirvijärvi und Kuhajärvi geschwommen und habe geangelt. In diesem Wasser, völlig frei von Chlor und gefüllt mit lebendigen Ökosystemen, bin ich der ungezähmten Natur ganz nahegekommen. Das Wasser war ziemlich trüb, und was diese Seen in sich verbargen, konnte ich höchstens erahnen, wenn ich mal einen Fisch fing. Getaucht bin ich nie, jedenfalls nicht tief, weil ich Angst davor hatte, was ich dort unten finden würde. Aber trotzdem war ich verliebt in das Gefühl, mich nur durch meine eigene Antriebskraft im Wasser zu bewegen.

Bei „Lake“ geht es nicht um einen bestimmten See oder Ort. Es kann eine Metapher sein, für alle Menschen, oder für die Welt. Eine Metapher für alles Lebendige. „Lake“ spiegelt die äußere Welt wider, das, was wir sehen. Es ist merkwürdig, dass wir oft gerade auf diese Dinge so viel Bedeutung projizieren und glauben, dass sie unsere Erfahrungen reflektieren. Es ist schwer, nicht ein bisschen nach dem Äußeren zu urteilen, auch wenn es oft besser wäre, einfach zu beobachten. „Abyss“ ist das Unterbewusstsein, die Seele, die tiefere Ebene, die jedes Lebewesen hat. „Abyss“ ist das, was wir nicht wirklich sehen können. Wir können nur ahnen, was unter der Oberfläche wartet. Aber wir sollten immer versuchen, tiefer zu gehen, selbst wenn uns nicht gefällt, was wir finden. Nur so lernen wir uns selbst und andere Menschen wirklich kennen.

Die Musik auf diesen zwei Alben erzählt auch eine Geschichte über den Mann, der sie sich ausgedacht hat. Darüber, dass alles mehrere Seiten hat. Über die Suche nach neuen Dingen. Über Empfindsamkeit und die Suche nach Schönheit. Über den Schnittpunkt von Altem und Neuem, die beide nicht wissen, dass sie gleichzeitig existieren. Über Möglichkeiten und Chancen. Über das Ende aller Dinge. Über einen See. Über die Menschheit. Darüber, Dinge anzunehmen, wie sie sind. Über … noch vieles mehr. Diese Musik wurde geschaffen, um die Natur zu preisen. Die Natur, deren Teil wir Menschen alle sind, auch wenn es oft so schwerfällt, das zu merken. Diese Alben sind allen Dingen gewidmet, die leben, und allen, die tot sind.

Teppo „Teddy Rok“ Mäkynen ist Schlagzeuger und Produzent aus Helsinki und eine der Säulen der lebendigen Jazz-Szene Finnlands, die er mit seinen visionären Ideen beeinflusst und prägt. Dazu gehören seine Projekte 3TM, The Stance Brothers, Teddy Rok Seven und ein neues Duo mit Saxofonist Timo Lassy. Mäkynen spielt Schlagzeug in mehreren renommierten Ensembles wie der Timo Lassy Band, dem Aki Rissanen Trio, dem Jukka Eskola Soul Trio, dem Verneri Pohjola Quartet, der Nicola Conte Jazz Combo und vielen anderen. Als Produzent arbeitete er mit Timo Lassy für ein vielgelobtes Album auf We Jazz Records zusammen. 2019 veröffentlicht er als 3TM ein ambitioniertes Projekt, das aus den Alben „Abyss“ und „Lake“ besteht.

Teppo Mäkynen, Schlagzeug, Sounds
Jussi Kannaste, Tenorsaxofon
Antti Lötjönen, Bass

Recorded by Abdissa Assefa
Mastered by Pauli Saastamoinen
Composed, produced and mixed by Teppo Mäkynen




Teppo Mäkynen
ist Schlagzeuger und Produzent aus Helsinki. Er war an erfolgreichen Projekten wie 3TM, The Stance Brothers (+ Jo Stance), Teddy Rok Seven und vielen anderen beteiligt. Als Schlagzeuger war er ein wichtiges Mitglied des Five Corners Quintet, immer noch die international erfolgreichste finnische Jazz-Band. Heute spielt Mäkynen nicht nur bei seinen eigenen Projekten Schlagzeug, sondern auch für wichtige Acts wie die Timo Lassy Band, Verneri Pohjola Quartet, Aki Rissanen Trio und Jukka Eskola Soul Trio. Sein Sound hat Swing, egal in welchem Stil er spielt. Als Komponist und Instrumentalist fliegen ihm neue Ideen förmlich zu, er gilt als einer der authentischsten und musikalischsten Schlagzeuger der Szene. Als Produzent nennt er sich „Teddy Rok“ und hat unter diesem Namen bereits Soloalben von Timo Lassy und Jukka Eskola sowie natürlich seine eigenen Projekte produziert. Er ist zweifacher Preisträger des Jazz-Emma: 2004 mit der Teddy Rok Seven und 2017 mit dem Album „Form“ von 3TM. Auf Radio Helsinki moderiert er die beliebte Sendung „Jazz kiinnostaa“.



Dieses Album enthält kein Booklet

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