Christiane Karg, Matthias Goerne, Swedish Radio Symphony Orchestar and Choir & Daniel Harding


Biographie Christiane Karg, Matthias Goerne, Swedish Radio Symphony Orchestar and Choir & Daniel Harding


Christiane Karg
Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Noch während ihres Studiums gab sie ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist dort seither gern gesehener Gast.

Nach einem ersten Engagement im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper wechselte sie ins Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie sich wichtige Partien erarbeiten konnte, darunter die Susanna, Pamina, Servilia, Musetta, Zdenka, Mélisande, Sophie und die Titelpartie in La Calisto. Inzwischen gastiert sie regelmäßig an führenden Opernhäusern wie dem Theater an der Wien, der Bayerischen Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden oder der Opéra de Lille. In vergangenen Spielzeiten gab sie ihr Debut am Festspielhaus Baden-Baden als Susanna in einer konzertanten Aufführung von Mozarts Le nozze di Figaro unter Yannick Nézet-Séguin, am Royal Opera House Covent Garden als Pamina, ihr US-amerikanisches Operndebut an der Lyric Opera Chicago ebenfalls als Pamina, an der Mailänder Scala als Sophie, als Susanna an der Metropolitan Oper in New York und als Mélisande (Pelléas et Mélisande) an der Wiener Staatsoper. Außerdem war sie in der Titelpartie in La Calisto an der Bayerischen Staatsoper und als Euridice in Orfeo ed Euridice an der Mailänder Scala zu erleben. In dieser Spielzeit ist Christiane Karg erneut an die Bayerischen Staatsoper für eine Neuproduktion von Smetanas Verkaufte Braut (Partie: Marie), an der Staatsoper unter den Linden als Donna Anna (Mozart Don Giovanni) und an der Hamburgischen Staatsoper in der Titelpartie in Daphne zu erleben. ...

Matthias Goerne
Der deutsche Bariton Matthias Goerne zählt zu den vielseitigsten und weltweit gefragtesten Sängern seines Stimmfachs. Er ist regelmäßig zu Gast in den international renommierten Konzertsälen und Opernhäusern sowie bei den bedeutenden Festivals und hat mit nahezu allen namhaften Dirigenten und Orchestern in Europa, Amerika und Asien zusammengearbeitet.

Matthias Goerne singt an den großen Opernbühnen der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra National de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Metropolitan Opera in New York und die Mailänder Scala. Das Spektrum seiner sorgfältig ausgewählten Opernrollen reicht von großen Partien bei Wagner und Strauss wie Wotan (Rheingold, Walküre), Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten) bis zu den Titelpartien in Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“, Paul Hindemiths „Mathis der Maler" und Alban Bergs „Wozzeck“.

Als Botschafter des deutschen Kunstlieds von Schubert über Brahms bis Alban Berg und Hanns Eisler hat sich Goerne international höchstes Ansehen erworben. Daneben widmet er sich auch Uraufführungen und Wiederentdeckungen bedeutender Werke der Neuen und Neuesten Musik, von Karl Amadeus Hartmann und Hans Werner Henze bis zum österreichischen Gegenwartskomponisten Thomas Larcher.

Goernes erfolgreiche künstlerische Tätigkeit ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert, die teils mehrfach preisgekrönt wurden (u.a. Grammy Award, ECHO Klassik, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, ICMA Award 2014, Gramophone Solo Vocal Award, BBC Music Award und Diapason d’or).

Nach seinen frühen, legendären Aufnahmen mit Vladimir Ashkenazy und Alfred Brendel hat Goerne kürzlich eine Serie mit ausgewählten Liedern von Franz Schubert für sein Exklusivlabel harmonia mundi eingespielt (Goerne/Schubert-Edition auf 12 CDs), unter anderen mit Christoph Eschenbach und Elisabeth Leonskaja am Klavier. Zuletzt erschienen Aufnahmen mit Werken von Wagner (Wotan in „Rheingold“ mit Hong Kong Philharmonic unter Jaap van Zweden), Mahler (Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Andris Nelsons sowie zehn frühe Lieder mit BBC Symphony unter Josep Pons), Schubert (Lieder mit dem Quatuor Ebène), Brahms (Vier Ernste Gesänge und ausgewählte Lieder mit Christoph Eschenbach) und Schumann-Lieder (mit Markus Hinterhäuser). Im Herbst 2017 erscheinen beim Label harmonia mundi zwei neue Aufnahmen mit Bach-Kantaten (Freiburger Barockorchester) sowie Szenen aus Wagner-Opern (Swedish Radio Symphony, Daniel Harding).

Matthias Goerne ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Von 2001 bis 2005 unterrichtete er als Honorarprofessor für Liedgestaltung an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Der gebürtige Weimarer studierte bei Hans-Joachim Beyer, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau.

Zu den Höhepunkten 2016/17 und 2017/18 zählen Konzerte mit führenden Orchestern in den USA und Europa – Boston Symphony, Chicago Symphony, Dallas Symphony, Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony, Staatskapelle Berlin, NDR Elbphilharmonie Orchester, Orchestre de Paris, London Philharmonic, Freiburger Barockorchester und Kammerphilharmonie Bremen – ebenso wie eine Vielzahl von Liederabenden mit herausragenden Solopianisten wie Leif Ove Andsnes, Christoph Eschenbach, Markus Hinterhäuser und Daniil Trifonov, unter anderem im großen Saal der Carnegie Hall in New York, im Wiener Konzerthaus, Boulez-Saal Berlin, beim Musikfest Bremen, in der Opéra Garnier in Paris und der Wigmore Hall in London.

Im August 2017 singt Matthias Goerne bei den Salzburger Festspielen die Titelpartie von Bergs Oper „Wozzeck“ in einer Neuproduktion von William Kentridge, anschließend den Wolfram in „Tannhäuser“ bei einem Japangastspiel der Bayerischen Staatsoper unter Kirill Petrenko in Tokio.

In der Saison 2017/18 ist Matthias Goerne Residenzkünstler in der Elbphilharmonie in Hamburg wie auch in der Stadt Madrid, wo er jeweils sieben Orchesterkonzerte und Liederabende geben wird.



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