Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
06.11.2026

Label: Sony Classical/Sony Music

Genre: Classical

Subgenre: Classical Crossover

Interpret: Raphaela Gromes

Komponist: Florence Price (1887-1953), Amy Beach (1867-1944), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Franz Schubert (1797-1828), Peter Warlock (1894-1930), Edward Elgar (1857-1934), Hildegard von Bingen (1098-1179), John Rutter (1945), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Fredrikke Egeberg (1815-1861), Camille Saint-Saens (1835-1921)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Florence Price (1887-1953):
  • 1 Price: Song for Snow (Arr. for Cello, Piano & Orchestra by Jan-Peter Klöpfel) 02:37
  • Ben Palmer (b.1976) , Amy Beach (1867-1944):
  • 2 Palmer, Beach: Peace I Leave with You (After 3 Choral Responses, Op. 8: III. Peace I Leave with You) 01:50
  • Jan-Peter Klöpfel (N/A), Johann Sebastian Bach (1685-1750):
  • 3 Klöpfel, Bach: Magnificat Variation (After Magnificat in D Major, BWV 243: No. 2, Et Exultavit) 02:10
  • Julian Riem (b. 1973), Franz Schubert (1797-1828):
  • 4 Riem, Schubert: Sanctus Variation (After Deutsche Messe, D.872: No. 5, Zum Sanctus) 02:45
  • Peter Warlock (1894-1930), Gordon Hamilton (b.1982):
  • 5 Warlock, Hamilton: Bethlehem Down Variation 03:58
  • Anonymous
  • 6 Anonymous: The Twelfth Night Song 01:43
  • Olivia Belli (N/A):
  • 7 Belli: In Luce Gratiae 03:56
  • Edward Elgar (1857-1934), Julian Riem (b. 1973):
  • 8 Elgar, Riem: The Snow (After 2 Part Songs, Op. 26: No. 1, The Snow) 03:49
  • Hildegard von Bingen (1098-1179):
  • 9 Bingen: O eterne Deus (Arr. for Cello & Orchestra by Jan-Peter Klöpfel) 02:43
  • John Rutter (b. 1945):
  • 10 Rutter: Christmas Lullaby (Arr. for Cello & Orchestra by Max Knoth) 04:28
  • Klöpfle, Händel:
  • 11 Klöpfel, Händel: Pifa Variation (After Messiah, HWV 56, Part I: No. 13, Pifa) 02:58
  • Annichen Fredrikke Sophie Egeberg (1815–1861):
  • 12 Egeberg: Julemorgen (Arr. for Cello & Orchestra by Julian Riem) 02:22
  • Anonymous
  • 13 Anonymous: In dulci jubilo 01:48
  • Max Knoth (b. 1973), Camille Saint-Saëns (1835-1921):
  • 14 Knoth, Saint-Saëns: Alleluja Variation (After Oratorio de Noël, Op.12: No. 8, Alleluja) 02:04
  • François Auguste Gevaert (1828-1908):
  • 15 Gevaert: Les anges dans nos campagnes (Arr. for Cello & Orchestra by Julian Riem) 02:22
  • Mykola Leontovych (1877-1921):
  • 16 Leontovych: Shchedryk (Arr. for Cello & Orchestra by Julian Riem) 02:18
  • Max Knoth (b. 1973), Richard Strauss (1864-1949):
  • 17 Knoth, Strauss: Weihnachtsgefühl Variation (After Weihnachtsgefühl, "Naht die jubelvolle Zeit", TrV198/AV94) 02:01
  • Max Reger (1873-1916):
  • 18 Reger: Aus der Jugendzeit, Op. 19: No. 9, Weihnachtstraum (Arr. for Cello, Piano & Orchestra by Jan-Peter Klöpfel) 02:10
  • Irving Berlin (1888-1989):
  • 19 Berlin: White Christmas 03:08
  • Meredith Wilson (1902-1984):
  • 20 Wilson: It's Beginning to Look a Lot like Christmas 02:42
  • Franz Xaver Gruber (1787-1863):
  • 21 Gruber: Stille Nacht, heilige Nacht (Arr. for Cello, Piano & Saxophone Quartet by Julian Riem) 02:26
  • Total Runtime 56:18

Info zu Winter

„Winter“ heißt das neue Album der Cellistin Raphaela Gromes. Gemeinsam mit zahlreichen musikalischen Weggefährten erschafft sie eine märchenhaft-klangmalerische Winterwelt mit neuen Arrangements, Variationen und neu geschaffenen Kompositionen. Zwischen Orchesterklang, Kammermusik und persönlichen Erinnerungen wird „Winter“ zu einer musikalischen Reise durch die stille Magie der dunklen Jahreszeit.

Neben ihrem langjährigen musikalischen Partner Julian Riem, der nicht nur als Pianist, sondern auch als Arrangeur prägend an dem Projekt beteiligt ist, versammelt Raphaela Gromes Künstlerinnen und Künstler, die sie über viele Jahre begleitet haben. Dazu gehören das Goldmund Quartett, das SIGNUM saxophone quartet, die Geigerin Eldbjørg Hemsing sowie die italienische Komponistin und Pianistin Olivia Belli. Für die orchestralen Aufnahmen arbeitete Gromes mit dem The City of Prague Philharmonic Orchestra und dem Dirigenten Gordon Hamilton zusammen, dessen filmaffiner Orchesterklang dem Album eine besonders atmosphärische und cineastische Dimension verleiht.

Für Raphaela Gromes war der Winter lange die Jahreszeit, die sie am liebsten übersprungen hätte. Einzig die besondere Atmosphäre der Weihnachtszeit bildete eine Ausnahme: die Wärme des Familienkreises, gemeinsam gesungene Weihnachtslieder und der Kerzenschein im Kontrast zur winterlichen Dunkelheit. Nicht zuletzt war da noch ein Weihnachtsfest, an dem die vierjährige Raphaela ihr erstes Cello geschenkt bekam. Aus diesen Erinnerungen und der heute empfundenen Faszination für die stille Kraft des Winters entstand die Idee zu ihrem neunen Album. „Winter“ erzählt von Dunkelheit und Licht, von Einkehr und Hoffnung, von Erinnerungen und neuen Begegnungen. Es ist eine Einladung innezuhalten und die besondere Schönheit einer Jahreszeit neu zu entdecken.

„Dieses Album erzählt für mich nicht nur von Winter und Weihnachten. Es erzählt von der Dunkelheit und von dem Licht, das in ihr entsteht. Von Rückzug und neuer Kraft. Von Erinnerungen und von neuen Begegnungen. Von Musik, die Menschen miteinander verbindet“, sagt Raphaela Gromes.

Musikalisch spannt „Winter“ einen weiten Bogen über Jahrhunderte und Stilwelten und verbindet musikalische Traditionen aus ganz Europa und Nordamerika. Doch statt bekannter Repertoirestücke präsentiert „Winter“ ausschließlich neue Bearbeitungen, Variationen und Neukompositionen. Werke von Händel, Bach, Schubert, Strauss, Saint-Saëns, Elgar oder John Rutter erscheinen in völlig neuen Klanggewändern, geschaffen von Julian Riem, Jan-Peter Klöpfel, Max Knoth, Gordon Hamilton und Ben Palmer. Nicht zuletzt spielen auch Werke von Komponistinnen eine wesentliche Rolle auf dem Album. So sind „Song for Snow“ von Florence Price, „Peace I Leave with You“ von Amy Beach, „Julemorgen“ von Fredrikke Egeberg oder „O eterne Deus“ von Hildegard von Bingen in neuen, einmaligen Versionen zu erleben. Einen besonderen thematischen Schwerpunkt bildet das Thema Licht. Exemplarisch dafür steht Olivia Bellis „In Luce Gratiae“, ein Werk über das innere Licht, das gerade in Zeiten der Dunkelheit entsteht und wächst. Ebenso steht das ukrainische Volkslied „Shchedryk“ für Hoffnung und Zusammenhalt. Während eines Aufenthalts in Kyiv zur Weihnachtszeit begegnete Raphaela Gromes dieser Melodie immer wieder und nahm sie als Symbol für Zuversicht und Verbundenheit in das Album auf.

So entsteht mit „Winter“ weit mehr als ein klassisches Weihnachtsalbum. Es ist eine poetische Klangreise durch verschneite Landschaften, stille Nächte und festliche Momente. Ein Album voller Wärme, Trost und Schönheit, das die Zuhörerinnen und Zuhörer durch die dunkle Jahreszeit begleitet und immer wieder daran erinnert, dass das Licht oft genau dort beginnt, wo es am dunkelsten ist.

Raphaela Gromes, Cello
Julian Riem, Klavier
Eldbjörg Hemsing, Violine
Olivia Belli, Klavier
Goldmund Quartet
SIGNUM saxophone quartet
The City Of Prague Philharmonic Orchestra
Gordon Hamilton, Dirigent




Raphaela Gromes
Bereits als Vierjährige hat Raphaela Gromes mit dem Cellospiel begonnen und konnte im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern, beide Cellisten, erste Bühnenerfahrung sammeln. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Hierauf folgten zahlreiche Auftritte mit dem großen Cellorepertoire.

Ihr wurden bereits einige Cellokonzerte gewidmet: So kam 2012 ein Cellokonzert von Dominik Giesriegl zur Uraufführung. 2013 folgte die Uraufführung des Cellokonzertes von Valentin Bachmann mit dem Philharmonischen Orchester Budweis unter der Leitung von David Svec. Die dritte Weltpremiere, das für Raphaela Gromes und Cécile Grüebler 2014 von Mario Bürki geschriebene Doppelkonzert „Chroma“, brachte die junge Cellistin mit dem Schweizer Militärorchester zusammen. Weitere Konzerte erfolgten mit Kent Nagano, Christoph Altstaedt und dem Beethoven-Orchester Bonn. Raphaela Gromes war bereits zu Gast bei dem Schleswig-Holstein Festival, dem Jungfrau Music Festival Interlaken, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, dem Vorsprung Festival der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt, den Münchner Opernfestspielen, dem Marvao International Music Festival, den Mondsee Musiktagen und dem Edinburgh International Festival.

Neben ihren Auftritten als Solistin widmet sie sich vor allem der Kammermusik. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Christian Altenburger, Isabelle von Keulen, Alexander Lubimov, Patrick Demenga und Mischa Maisky. Mit ihrem festen Duo-Partner, dem Pianisten Julian Riem, konzertiert sie regelmäßig im In – und Ausland.

Nach einer ersten Einspielung bei Farao Classics im Jahr 2014 mit ihrem langjährigen Klavierpartner Julian Riem ist Raphaela Gromes seit 2016 Exklusivkünstlerin bei SONY. Ihre erste SONY-CD widmet sie – erneut im Duo mit Julian Riem – spätromantischen Werken von Giuseppe Martucci, Leone Sinigaglia, Ferrucio B. Busoni und Mario Castelnuovo. Die Aufnahme erscheint am 8.September 2017.

Raphaela Gromes wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2011 gewann sie den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt, 2012 den 1. Preis des Richard Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. Darüber hinaus erhielt sie das Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal. 2014 wurde sie Preisträgerin des Förderpreises der Theodor-Rogler-Stiftung Bad Reichenhall, gemeinsam mit ihrer Celloduopartnerin Cécile Grüebler. 2016 erhielt sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten aufgenommen. Unter ihren Auszeichnungen finden sich außerdem der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in den Jahren 2012 und 2016 sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin 2013.

Sie bekann ihr Studium mit 14 Jahren als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig bei Peter Bruns und setzte es 2010 bei Wen-Sinn Yang an der Musikhochschule in München und später bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Wichtige musikalische Anregungen erhielt sie außerdem auf Meisterkursen bei namhaften Cellisten wie David Geringas, Yo-Yo Ma, Frans Helmerson, Natalia Gutman, Jens Peter Maintz, László Fenyö, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher, Anner Bylsma und Wolfgang Emanuel Schmid.

Sie spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird.



Booklet für Winter

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