Complete Works for Violin and Piano Ingolf Turban & Tomoko Sawallisch
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
06.02.2026
Label: TYXArt
Genre: Classical
Subgenre: Instrumental
Interpret: Ingolf Turban & Tomoko Sawallisch
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Das Album enthält Albumcover
Coming soon!
Danke, dass Sie sich für dieses Album interessieren. Sie können das Album noch nicht kaufen. Dafür schon mal reinhören!
Tipp: Nutzen Sie unsere Merkliste-Funktion.
- Franz Schubert (1797 - 1828): I. Allegro molto:
- 1 Schubert: I. Allegro molto 04:25
- II. Andante:
- 2 Schubert: II. Andante 04:02
- III. Allegro vivace:
- 3 Schubert: III. Allegro vivace 04:24
- I. Allegro moderato:
- 4 Schubert: I. Allegro moderato 09:33
- II. Andante:
- 5 Schubert: II. Andante 06:28
- III. Menuetto:
- 6 Schubert: III. Menuetto: Allegro 02:16
- IV. Allegro:
- 7 Schubert: IV. Allegro 04:57
- I. Allegro giusto:
- 8 Schubert: I. Allegro giusto 05:09
- II. Andante:
- 9 Schubert: II. Andante 05:44
- III. Menuetto:
- 10 Schubert: III. Menuetto 02:38
- IV. Allegro moderato:
- 11 Schubert: IV. Allegro moderato 04:06
- I. Allegro moderato:
- 12 Schubert: I. Allegro moderato 08:34
- II. Scherzo:
- 13 Schubert: II. Scherzo: Presto 04:01
- III. Andantino:
- 14 Schubert: III. Andantino 03:52
- IV. Allegro vivace:
- 15 Schubert: IV. Allegro vivace 05:36
- Andante:
- 16 Schubert: Andante 02:48
- Allegro:
- 17 Schubert: Allegro 11:41
- Andante molto:
- 18 Schubert: Andante molto 03:20
- Allegretto:
- 19 Schubert: Allegretto 05:40
- Andantino:
- 20 Schubert: Andantino 09:49
- Tempo I:
- 21 Schubert: Tempo I 01:08
- Allegro vivace - Allegretto - Presto:
- 22 Schubert: Allegro vivace - Allegretto - Presto 04:47
Info zu Complete Works for Violin and Piano
Franz Schubert, der kaum je eine eigene Geige besaß, schuf für dieses Instrument Musik von wunderbarer Innerlichkeit. Kein Virtuose im herkömmlichen Sinn, war er doch ein Meister der seelischen Klangrede. Wie seine Klavierwerke öffnen auch seine Stücke für Violine und Klavier jene Sphäre des „Dort“, in der das Irdische in Transzendenz übergeht. In ihrem Zwiegespräch begegnen sich die gegensätzlichen Welten der Geige – des „zerrissenen Tones“ – und des Klaviers – der „gebundenen Melodie“ – zu einer lyrischen Einheit, die nichts „darstellt“, sondern einfach „ist“.
Zwischen 1816 und 1817 entstehen vier Sonaten, in denen Schubert sich an Mozart orientiert und doch eigene Wege geht. Hinter der heiteren Fassade der sogenannten „Sonatinen“ verbirgt sich oft tiefer Ernst. Der junge Komponist verwandelt die klassische Form in einen Raum schwebender Harmonik, in dem Melodie an die Stelle der motivischen Arbeit tritt – Musik als Empfindung, nicht als Konstruktion. In der A-Dur-Sonate von 1817 erreicht dieses Prinzip reine Lyrik: Himmel und Erde berühren sich, ohne sich je zu vereinen.
Zehn Jahre später folgen zwei späte Meisterwerke: das Rondeau brillant in h-Moll (1826) und die Phantasie in C-Dur (1827). Beide sind dem jungen Geiger Josef Slawjk gewidmet, dessen Virtuosität Schubert zur geistigen Durchdringung des Brillanten anregt. Hinter der glitzernden Oberfläche des Rondeaus lauert ein geheimnisvoller Abgrund – Paganinis „dämonischer Geist“ erscheint verklärt als Engelsstimme. In der Phantasie schließlich überschreitet Schubert alle Grenzen der Form. Das Werk, das das Lied „Sei mir gegrüßt“ in seine Struktur einwebt, wird zum musikalischen Symbol des Abschieds und der Erlösung. Virtuose Gesten verwandeln sich in existenziellen Ausdruck; das Lied der Liebe klingt als ferne Erinnerung nach – zwischen Traum, Tod und Transzendenz.
Diese Musik ist kein Konzertstück, sondern eine poetische Offenbarung: Schuberts „Sphärenmusik“, in der das „Hier“ und das „Dort“ für einen Augenblick eins werden.
Ingolf Turban, Violine
Tomoko Sawallisch, Klavier
Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!
Ingolf Turban
Solist in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder der Mailänder Scala, mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun Märkl und Marcello Viotti, trägt er neben den Werken der großen Violinliteratur ein zum Teil nie gehörtes Repertoire in die Welt.
Allein sein Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis feiert ungewöhnliche Erfolge, wie im März 2006 mit den New Yorker Philharmonikern; zudem mit der Gesamteinspielung der 6 Violinkonzerte (Telos Records) und in der Fernsehdokumentation „Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006).
Sein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 40 CD-Produktionen dokumentiert. Einst vielbeachtete Ersteinspielungen, sind viele Werke heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen.
2005 gründete er das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“.
Im Jahre 2006 folgte Ingolf Turban, der bis dahin 11 Jahre an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unterrichtet hatte, dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München.
Tomoko Sawallisch
Seit ihrem Deutschland Debut mit dem ersten Klavierkonzert von Brahms ist sie als Solistin in Europa und Japan zu erleben. Zunehmend begeistert sie sich an Kammermusik, etwa in Zusammenarbeit mit Stephan Koncz, Ingolf Turban und Markus Wolf.
Im Jahr 2015 wurde sie von Steinway & Sons als Steinway Artist ausgewählt und gehört somit einem weiteren exklusiven Kreis international anerkannter PianistInnen und Künstlerpersönlichkeiten an.
Tomoko Sawallisch lebt bei München. Neben Konzert- und Unterrichtstätigkeit wirkt sie als Beiratsmitglied der Prof. Wolfgang-Sawallisch-Stiftung und deren Repräsentantin in Japan. Beim Osaka International Music Competition ist sie Mitglied des Jurykomitees.
Die ehemalige Meisterstudierende von Gerhard Oppitz, die bereits im Alter von vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht von ihrer Mutter erhielt, gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen in ihrem Heimatland Japan.
Dieses Album enthält kein Booklet
