Stravinsky: Le sacre du printemps & The Firebird Suite Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks & Mariss Jansons

Cover Stravinsky: Le sacre du printemps & The Firebird Suite

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
02.11.2018

Label: BR-Klassik

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Igor Stravinsky (1882 - 1971): The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version):
  • 1The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): I. Introduction [Live]03:25
  • 2The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): II. The Augurs of Spring - Dances of the Young Girls [Live]03:25
  • 3The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): III. Ritual of Abduction [Live]01:26
  • 4The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): IV. Spring Rounds [Live]03:45
  • 5The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): V. Ritual of the River Tribes [Live]02:02
  • 6The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): VI. Procession of Sage [Live]00:48
  • 7The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): VII. Adoration of the Earth [Live]00:26
  • 8The Rite of Spring, Pt. 1 "Adoration of the Earth" (1947 Version): VIII. Dance of the Earth [Live]01:25
  • The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version):
  • 9The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version): IX. Introduction [Live]04:01
  • 10The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version): X. Mystic Circles of the Young Girls [Live]03:11
  • 11The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version): XI. Glorification of the Chosen One [Live]01:43
  • 12The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version): XII. Evocation of the Ancestors [Live]00:46
  • 13The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version): XIII. Ritual Action of the Ancestors [Live]03:32
  • 14The Rite of Spring, Pt. 2 "The Sacrifice" (1947 Version): XIV. Sacrificial Dance [Live]05:14
  • The Firebird Suite (1945 Version):
  • 15The Firebird Suite (1945 Version): Ia. Introduction [Live]02:58
  • 16The Firebird Suite (1945 Version): Ib. The Firebird and Its Dance [Live]00:17
  • 17The Firebird Suite (1945 Version): Ic. The Firebird's Variation [Live]01:11
  • 18The Firebird Suite (1945 Version): II. Pantomime I [Live]00:24
  • 19The Firebird Suite (1945 Version): III. Pas de deux. Firebird and Ivan Tsarevich [Live]04:29
  • 20The Firebird Suite (1945 Version): IV. Pantomime II [Live]00:25
  • 21The Firebird Suite (1945 Version): V. Scherzo. Dance of the Princesses [Live]02:29
  • 22The Firebird Suite (1945 Version): VI. Pantomime III [Live]01:17
  • 23The Firebird Suite (1945 Version): VII. The Princesses' Khorovod [Live]04:30
  • 24The Firebird Suite (1945 Version): VIII. Infernal Dance of King Kashchei [Live]04:54
  • 25The Firebird Suite (1945 Version): IX. Berceuse [Live]03:17
  • 26The Firebird Suite (1945 Version): X. Finale [Live]03:24
  • Total Runtime01:04:44

Info zu Stravinsky: Le sacre du printemps & The Firebird Suite

Zwei wesentliche Ballettmusiken Strawinskys – eines Klassikers der Musik am Beginn des 20. Jahrhunderts – sind auf diesem neuen Album vereinigt; dabei handelt es sich um Live-Aufnahmen von Konzerten, die am 16. Januar 2009 in der Philharmonie im Gasteig (Le sacre du printemps) und am 17. November 2016 im Herkulessaal der Münchner Residenz (L’oiseau de feu - Ballettsuite) mit der hervorragenden Aufnahmequalität des Bayerischen Rundfunks mitgeschnitten wurden.

Eigens für das berühmte Ballettensemble „Les Ballets russes“, eine der bedeutendsten Tanzcompagnien des 20. Jahrhunderts, und ihren Impresario Sergei Djagilew komponierte Igor Strawinsky vor dem Ersten Weltkrieg die ersten drei seiner großen Ballettmusiken für großes Orchester – und damit die bedeutendsten seiner Ballette überhaupt: 1910 „L’oiseau de feu“ (Der Feuervogel), 1911 „Petruschka“ und 1913 „Le sacre du printemps“ (Die Frühlingsweihe). Das erste, das als richtungweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts gilt, und das dritte, das aufgrund seiner außergewöhnlichen rhythmischen und klanglichen Strukturen als ein Schlüsselwerk der Musik jenes Jahrhunderts verstanden wird, sind auf der neuen CD von BR Klassik in Live-Aufnahmen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons in meisterlicher Interpretation zu erleben.

Djagilew, eine prägende Figur für die Ballettkunst im 20. Jahrhundert, hatte die Truppe 1909 in Paris gegründet, wo sie zunächst auftrat; 1911 nahm sie ihren Sitz in Monte Carlo. Die Uraufführung von Strawinskys „Feuervogel“ fand am 25. Juni 1910 im Pariser Opernhaus statt; die von „Le sacre du printemps“ am 29. Mai 1913 im neu erbauten Théâtre des Champs-Élysées – einem Tag, der wegen der Proteste des Pariser Publikums und der bösen Verrisse der Kritiker als einer der großen künstlerischen Skandale des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging und der Strawinsky endgültig zur Berühmtheit machte. Mittlerweile hat sich seine wirklich zukunftsweisende Musik international etabliert und ist aus den Konzertprogrammen nicht wegzudenken, auch wenn der Musik der „Frühlingsweihe“ immer noch anzuhören ist, weshalb sie die Zeitgenossen vor gut einhundert Jahren so übermäßig erregt und verstört hat. („Le sacre du printemps“ erklingt in der revidierten Fassung von 1947 und „Der Feuervogel“ in der 1945 von Strawinsky erarbeiteten Fassung als große Ballettsuite.)

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons, Leitung




Mariss Jansons
wurde 1943 in Riga als Sohn des Dirigenten Arvıds Jansons geboren. Er studierte am Leningrader Konservatorium die Fächer Violine, Klavier und Dirigieren und vervollständigte seine Ausbildung als Schüler von Hans Swarowsky in Wien und Herbert von Karajan in Salzburg. 1971 wurde er Preisträger beim Karajan-Wettbewerb in Berlin und begann seine enge Zusammenarbeit mit den heutigen St. Petersburger Philharmoni- kern, zunächst als Assistent von Jewgenij Mrawinskij, später als ständiger Dirigent. Von 1979 bis 2000 stand Mariss Jansons dem Philharmonischen Orchester Oslo als Musikdirektor vor: Unter seiner Ägide erwarb sich das Orchester internationales Renommee und gastierte in den bedeutendsten Konzerthäusern der Welt. Von 1997 bis 2004 leitete er das Pittsburgh Symphony Orchestra, zur Spielzeit 2003/2004 wurde er Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wo er seinen Vertrag bis 2021 verlängern wird. Mit der Saison 2004/2005 begann zudem sei- ne Amtszeit beim Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, welche er 2015 beendete. Als Gastdirigent arbeitet Mariss Jansons u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, deren Neujahrskonzert er im Jahr 2016 zum dritten Mal leiten wird. Außerdem dirigierte er die führenden Orchester in den USA und Europa. Seine Diskographie umfasst viele preisgekrönte Aufnahmen, darunter die mit dem Grammy ausgezeichnete 13. Symphonie von Schostakowitsch. Mariss Jansons ist Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und der Royal Academy of Music in London. Die Berliner Philharmoniker würdigten ihn mit der Hans-von-Bülow-Medaille, die Stadt Wien überreichte ihm das Goldene Ehrenzeichen, der Staat Österreich das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, und 2010 wurde ihm der Bayerische Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaft verliehen. 2007 und 2008 erhielt er den ECHO Klassik. Für sein dirigentisches Lebenswerk wurde ihm im Juni 2013 der renommierte Ernst von Siemens Musikpreis verliehen. Am 4. Oktober 2013 überreichte ihm Bundespräsi- dent Joachim Gauck in Berlin das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Das Ministerium für Kultur der Französischen Republik ernannte Mariss Jansons 2015 zum „Commandeur des Arts et des Lettres“.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Schon bald nach seiner Gründung 1949 entwickelte sich das Symphonieor- chester des Bayerischen Rundfunks zu einem international renommierten Orchester. Besonders die Pflege der Neuen Musik hat eine lange Tradition, so gehören die Auftritte im Rahmen der 1945 von Karl Amadeus Hartmann gegründeten musica viva von Beginn an zu den zentralen Aufgaben des Orchesters. Auf ausgedehnten Konzertreisen durch nahezu alle europäischen Länder, nach Asien sowie nach Nord- und Südamerika beweist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks immer wieder seine Position in der ersten Reihe der internationalen Spitzenorchester. Die Geschichte des Symphonieorchesters verbindet sich auf das Engste mit den Namen der bisherigen Chefdirigenten: Eugen Jochum (1949–1960), Rafael Kubelík (1961–1979), Sir Colin Davis (1983–1992) und Lorin Maazel (1993–2002). 2003 trat Mariss Jansons sein Amt als Chefdirigent an. Mit zahlreichen CD-Veröffentlichungen, u.a. einer Reihe von Live-Mitschnitten der Münchner Konzerte, führt Mariss Jansons die umfangreiche Diskographie des Orchesters fort. Ihre Einspielung der 13. Symphonie von Schostakowitsch wurde im Februar 2006 mit dem Grammy (Kategorie „Beste Orchesterdar- bietung”) ausgezeichnet. Im Dezember 2008 wurde das Symphonieorchester bei einer Kritiker-Umfrage der britischen Musikzeitschrift Gramophone zu den zehn besten Orchestern der Welt gezählt. 2010 erhielten Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks einen ECHO Klassik in der Kategorie „Orchester/ Ensemble des Jahres” für die Einspielung von Bruckners 7. Symphonie bei BR-KLASSIK. Der auch auf CD erschienene Zyklus aller Beethoven-Symphonien, den das Symphonieorchester unter der Leitung von Mariss Jansons im Herbst 2012 in Tokio gespielt hat, wurde vom Music Pen Club Japan, der Vereinigung japanischer Musikjournalisten, zu den besten Konzerten ausländischer Künstler in Japan im Jahr 2012 gewählt.

Booklet für Stravinsky: Le sacre du printemps & The Firebird Suite

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