Album Info

Album Veröffentlichung:
2012

HRA-Veröffentlichung:
18.04.2012

Label: Naim Records

Genre: Jazz

Subgenre: Nu Jazz

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 16,50
  • 1OC DC04:37
  • 2Americano Meccano05:19
  • 3Torque04:56
  • 4Adagio In Wot Minor05:05
  • 5Between Fear And Sex04:59
  • 6The Waiting06:05
  • 7Low Earth Orbit05:08
  • 8Pentopia08:01
  • Total Runtime44:10

Info zu OC DC

Der Bandname bedeutet so viel wie „Hol dir den Segen“. Ob er Programm ist, weiß Keiner so genau. Sicher ist allerdings, dass Get The Blessing die Jazzszene wie kaum eine andere Formation im Nacken gepackt und durchgeschüttelt, vielleicht sogar wachgerüttelt hat. Die Gewinner des BBC Jazz Awards 2008 (für ihr umjubeltes Debüt „All Is Yes“ beim Label Cake/Candid), gelten außerdem als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens.

Die Band um die ehemaligen PORTISHEAD-Rhythmusgeber Jim Barr am Bass und Clive Deamer am Schlagzeug, ergänzt um die elektronisch versierten Bläser Jake McMurchie am Saxophon und Pete Judge an der Trompete, hat sich ihren eigenen und originellen Sound erarbeitet, der zwar jenseits stilistischer Schubladen liegt, aber deshalb noch lange nicht auf kopfnickende Songs, monströs-ansteckende Beats oder freudestrahlende kollektive Spontaneität verzichtet.

Die Tatsache, dass sich Get The Blessing dem Jazz eher mit einer Punk-Attitüde widmen, und das natürlich vor allem bei ihren ekstatischen Live-Auftritten, begeistert das Publikum – von Glastonbury bis zu Jazz de Vitoria-Gasteiz und von The Big Chill bis zum Cheltenham Jazz Festival. Eines ihrer Stücke erschien sogar auf einer Compilation, die ausschließlich Acts präsentierte, die in der Geschichte von The Big Chill für besonderes Aufsehen gesorgt haben.

Das zweite, ebenfalls allseits begeistert aufgenommenes Album von Get The Blessing trägt den Titel „Bugs In Amber“, also: Insekten in Bernstein, und lässt sich vielleicht am besten so beschreiben: Ein Post-Jazz-Soundtrack zu einem imaginären Low-Budget-Agentenfilm im Remake von Andrei Tarkowski mit Buster Keaton in der Hauptrolle.

Diese Beschreibung überrascht nicht, wenn man die Einflüsse von Get The Blessing kennt. Sie reichen von Ornette Coleman und Tortoise über Blondie zu Samuel Beckett – eine mixtura solvens, die wie dafür gemacht zu sein scheint, die täuschenden Erwartungen zu entlarven. Man darf sich darauf einstellen von GTB, wie sich die Band gerne abkürzt, gereizt und gefordert, entspannt und entgeistert, aufgeschreckt und aufgeweckt und schließlich vor allem begeistert zu werden.

'Diese Band aus Bristol gehörte zu den musikalischen Überraschungen des BritJazz-Pakets, das letztes Jahr in deutschen und österreichischen Städten beste Werbung für Improvisationsmusik von der Insel machte. Nicht unbedingt die mitunter schön trockenen, knapp gehaltenen Melodien der Truppe sind es, die Wiedererkennungswert besitzen. Aber dieser vor Details strotzende Sound prägt sich einem sofort ein, diese klugen, unsentimentalen Voicings, dieser unterschwellige Humor, dieser nagelnde, durchdringende Bass, diese Klangfarben zwischen Rock und Jazz, diese Einflüsse aus Minimalismus und Migrantenvierteln. Get The Blessing, die diesmal den Portishead-Gitarristen Adrian Utley und die Legende Robert Wyatt als Gäste begrüßen, besitzen einfach Charakter. Trompeter Peter Judge sagt: „Wir fürchten uns immer weniger, wir selbst zu sein.„ (Ssirus W. Pakzad, Jazz thing 93)

„Diese Band wird die Jazzwelt garantiert neu aufladen.“ (BBC Music)

Jake McMurchie, Saxophone
Pete Judge, Trompete
Jim Barr, Bass
Clive Dreamer, Schlagzeug

"Audiophile Pop CD" in Audio 5/2012

Get The Blessing
One of the most original and exciting bands to emerge in years, Get The Blessing released their debut album All Is Yes in February 2008 to universal acclaim. Formed by drummer Clive Deamer and bassist Jim Barr of ‘90s trip-hop superstars Portishead, Get The Blessing have stormed onto the scene, taking riffs and rhythms from rock and dance music and artfully welding them onto fearsomely inventive improvisation, winning rave reviews and legions of fans of all ages and tastes along the way. With trumpeter Pete Judge and saxophonist Jake McMurchie completing the line up, Get The Blessing’s rocking tunes and snappy arrangements create a genre-bending blend of sounds that is all their own, flirting slyly with jazz while pounding the dancefloor with their “gloriously powerful sound” (BBC Music Magazine, 5/5).

Get The Blessing formed in 2000 to share a fascination with improvised music, a pathological distrust of chords and a passion for cake and North African cuisine. Although they started out playing Ornette Coleman they steadily began slowly to make music of their own. Their new approach has much in common with the current crop of ‘postjazz’ trailblazers - bands such as EST, Polar Bear and Acoustic Ladyland – but also draws from influences as diverse as the Kings of Leon, Tortoise, Morphine, Elvis Costello, The Ramones, Red Snapper and Albert Ayler, with jazz, rock, punk and avant-garde all colliding in a joyous celebration of sound.

Dieses Album enthält kein Booklet

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