Mack The Knife: Ella In Berlin (Remastered) Ella Fitzgerald

Album Info

Album Veröffentlichung:
1960

HRA-Veröffentlichung:
31.03.2016

Label: Verve Reissues

Genre: Jazz

Subgenre: Vocal

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Gone With The Wind02:33
  • 2Misty02:56
  • 3The Lady Is A Tramp03:08
  • 4The Man I Love03:36
  • 5Summertime02:56
  • 6Too Darn Hot03:54
  • 7Lorelei03:19
  • 8Mack The Knife05:02
  • 9How High The Moon07:09
  • Total Runtime34:33

Info zu Mack The Knife: Ella In Berlin (Remastered)

It entered into jazz lore when, at this 1960 Berlin concert, Ella forgot the words to Mack the Knife ; she improvised her way out of it in an inventive way that amazed even herself!

„Ella Fitzgerald was at the peak of her form during her 1960 tour of Europe. Her Berlin concert is most remembered for her hilariously inventive version of 'Mack the Knife,' during which she forgot the words and substituted ones of her own that somehow fit, amazing herself in the process. With fine support from her quartet -- pianist Paul Smith, guitarist Jim Hall, bassist Wilfred Middlebrooks, drummer Gus Johnson -- Fitzgerald is brilliant throughout the well-rounded set, with highlights including 'Misty' (a version very different from Sarah Vaughan's), 'The Lady Is a Tramp,' 'Too Darn Hot,' and a scat-filled 'How High the Moon.' This is essential music.“ (Scott Yanow, AMG)

„A 43-year-old Ella rolls through her typical routine in feisty fashion on this 1960 recording, which documents the opening show of her European tour. There's the Satchmo impersonation (a joyous 'Mack the Knife'), the lengthy scat showcase ('How High the Moon,' on which she quotes Charlie Parker's 'Ornithology'), and a bevy of Gershwin and Porter tunes. Supported by pianist Paul Smith's quartet (with the elegant Jim Hall on guitar), Ella's voice sounds earthier than usual and her phrasing is as appealing as ever. She's sublimely tender on 'Misty' and wonderfully sultry on 'Too Darn Hot.' The CD reissue includes two unreleased tracks from the Berlin concert plus two 1956 gems (including a stylish 'Love for Sale') that were mistakenly pressed on this release. Upon its initial release, the album picked up two Grammies and peaked at number 11 on the Billboard Pop chart; its acclaim was well deserved.“ (Marc Greilsamer)

Ella Fitzgerald, vocals
Paul Smith, piano
Jim Hall, guitar
Wilfred Middlebrooks, double bass
Gus Johnson, drums

Recorded February 13, 1960, at the Deutschlandhalle, Berlin
Produced by Norman Granz

Digitally remastered


Ella Fitzgerald (1917-1996)
Am 25. April 2007 wäre Ella Fitzgerald, die beliebteste Jazz-Sängerin aller Zeiten, 90 Jahre geworden. Zum Jubiläum veröffentlicht Verve "We All Love Ella", ein spektakuläres All-Star-Tribute an die unvergessene Ella. Unter der Regie von Produzent Phil Ramone interpretieren Michael Bublé, Diana Krall, Stevie Wonder, Chaka Khan und viele andere die beliebtesten Ella-Songs. Außerdem greift das Label ganz tief in die Schublade und befördert einen echten Live-Leckerbissen nach langer Zeit wieder ans Tageslicht: "Ella in Hamburg"!

Über ein halbes Jahrhundert lang verkörperte Ella Fitzgerald das Idealbild der swingenden Jazzsängerin schlechthin. Unterstrichen wird ihre herausragende Stellung durch 14 Grammy-Auszeichungen und eine Bilanz von über 40 Millionen verkauften Alben. Alle lieben Ella - die Fans, die Kritiker, die Musiker, mit denen sie spielte, und nicht zuletzt all ihre Gesangskollegen und Kolleginnen. Als "First Lady Of Song" ist die 1996 gestorbene Sängerin in die Jazzgeschichte eingegangen. Diesen Titel verdankt sie vor allem den grandiosen Songbook-Alben, die sie zwischen 1956 und 1964 für Norman Granz und sein Label Verve aufnahm.

Die am 25. April 1917 in Newport News/Virginia geborene und in armen Verhältnissen aufgewachsene Ella Fitzgerald schaffte ihren Sprung ins professionelle Lager am 21. November 1934 bei einem Amateurtalentwettbewerb im legendären Apollo Theater in Harlem. Der Altsaxophonist Benny Carter, der den Auftritt der 17jährige gesehen hatte, empfahl sie dem Bandleader und Schlagzeuger Chick Webb, der gerade nach einer neuen Sängerin suchte. Webb war von der Erscheinung Ellas zunächst gar nicht begeistert, gab ihr dann aber trotzdem eine Chance. Und die verstand Ella zu nutzen. Schon wenig später trat der "ungeschliffene Diamant" (wie sie Webbs Trompeter Mario Bauzá damals nannte) mit Webbs Orchester im Savoy Ballroom auf und machte mit der Band auch die ersten Aufnahmen. Mit "A-Tisket, A-Tasket" landete sie 1938 ihren ersten Riesenerfolg. Die Nummer avancierte zur Hymne der Swingära.

Als Chick Webb im Juni 1939 starb, übernahm Ella, die längst zum eigentlichen Zugpferd des Orchesters aufgestiegen war, offiziell die Leitung. Als das Orchester 1941 nach einer weniger erfolgreichen Phase aufgelöst wurde, begann Ella ihre Solokarriere und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei dem Label Decca. Für Decca nahm sie in den folgenden Jahren mit Partnern wie dem singenden Altsaxophonisten Louis Jordan oder beliebten Doo-Wop-Gesangsensembles wie den Delta Rhythm Boys und den Ink Spots zahlreiche Hits auf.

1946 begann sie die Zusammenarbeit mit dem Jazz-Impresario und Plattenproduzenten Norman Granz, der sie regelmäßig bei seinen "Jazz At The Philharmonic"-Konzerten auftreten ließ. Zehn Jahre lang kümmerte sich Granz als Agent um Ella, bis er sie endlich bei der Decca loseisen und für sein eigenes Label Verve unter Vertrag nehmen konnte. Unter der Obhut von Granz trat Ella, die sich nach sechs Jahren Ehe 1953 von dem Bassisten Ray Brown getrennt hatte, nun in ihre kreativste Phase: Zwischen 1956 und 1964 nahm sie für Verve u.a. eine sensationelle Reihe mit Songbook-Einspielungen auf, die den Komponisten und Textdichtern Cole Porter, Richard Rodgers und Lorenz Hart, Duke Ellington, Irving Berlin, George und Ira Gershwin, Harold Arlen, Jerome Kern und Johnny Mercer gewidmet war. Legendär sind auch das "Porgy & Bess"-Album, das sie gemeinsam mit Louis Armstrong aufnahm, oder das Live-Album "Ella In Berlin", auf dem die Sängerin den Text des Songs "Mack The Knife" vergessen hatte und sich mit Improvisation brillant aus der Klemme rettete. "Nahezu all ihre Verve-Einspielungen sind die Anschaffung wert", bilanzierte der amerikanische Kritiker Scott Yanow.

Nach den Verve-Jahren unternahm Ella mit Einspielungen für andere Labels weniger geglückte Versuche, mit der Interpretation zeitgenössischer Popsongs ein neues Publikum zu gewinnen. Erst als Norman Granz, der Verve mittlerweile an MGM abgetreten hatte und in der Schweiz wohnte, ein neues Label namens Pablo aufbaute und die Sängerin erneut zu sich holte, konnte sie wieder an die brillanten Aufnahmen und Erfolge anknüpfen, die sie zuvor bei Verve erlebt hatte. Für Pablo nahm Ella in den 70er und 80er Jahren u.a. noch einige exzellente Alben mit Count Basie, Joe Pass und Oscar Peterson auf.

1994 zog sich Ella Fitzgerald ganz aus dem Musikbusiness zurück. Zwei Jahre später, am 15. Juni 1996, starb sie im Alter von 81 Jahren in Beverly Hills.

Dieses Album enthält kein Booklet

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