Hunter Gatherer Avatar

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
07.08.2020

Label: Century Media

Genre: Rock

Subgenre: Metal

Interpret: Avatar

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Silence in the Age of Apes04:21
  • 2Colossus04:02
  • 3A Secret Door06:07
  • 4God of Sick Dreams03:57
  • 5Scream Until You Wake04:10
  • 6Child05:34
  • 7Justice04:41
  • 8Gun04:31
  • 9When All But Force Has Failed02:48
  • 10Wormhole05:20
  • Total Runtime45:31

Info zu Hunter Gatherer

Vor 19 Jahren legten fünf hungrige Teenager in Göteborg mit Coverversionen von CANNIBAL CORPSE, IN FLAMES bis hin zu HELLOWEEN den Grundstein für den ebenso vielschichtigen Sound für AVATAR. Mit »Hunter Gatherer« steht das achte Studioalbum in den Startlöchern, welches die Schweden in Los Angeles gemeinsam unter der Regie von Jay Ruston (SLIPKNOT, ANTHRAX, u.a.) eingespielt haben. Es ist das dunkelste und teilweise härteste Epos der Band. Weniger theatralisch, dafür dramatisch und schlichtweg groß! Groß in Form von superben Refrains, massiven Riffs und einer Soundwand, die sich gewaschen hat. Nummern wie das düstere ‚A Secret Door‘, das massive ‚Colossus‘ und das hypermelodische ‚Scream Until You Wake‘ sind pure Meisterwerke mit hohem Suchtfaktor. »Hunter Gatherer« passt hervorragend in unsere Zeit und klingt wie ein undefinierbarer, mutierter und ansteckender Metal-Virus. Liegt der Silberling einmal im Player, gibt es kein Entrinnen mehr. Nach dem diffusen Vorgänger »Avatar Country« kommt »Hunter Gatherer« einer Offenbarung gleich und teilt sich mit »Hail The Apocalypse« die Spitzenposition in der eindrucksvollen AVATAR Diskographie. Ein Album voller Adrenalin, Power und Magie! (Markus Wosgien)

"Auch auf ihrem achten Album zeigen die Skandinavier beeindruckend, dass sie sich keinerlei Genregrenzen unterordnen. Eröffnet wird das Album mit dem Death Metal-lastigen „Silence in the age of apes“, während das groovig-harte „Colossus“ fast schon wie ein Mix aus Type O Negative meets Helloween klingt. Mit dem dritten Song „A secret door“ platziert man sich im Nu Metal/Alternative-Segment. Schon diese drei Songs zeigen wie breit sich Avatar musikalisch aufgestellt haben ohne dabei zerfahren oder verzweifelt zu klingen. Dass die Truppe in den USA einen weitaus größeren Status besitzt als in Europa, ist daher nicht verwunderlich. Man spricht so ziemlich jede Metal-relevante Fraktion an. Selbst Alestorm-Fans kommen auf ihre Kosten, man höre „Child“. Thrash Metal-Fans werden dafür „When all but force has failed“ anbeten. Avatar werden erneut ihrem Auftrag gerecht, genreübergreifendes Metal-Entertainment auf hohem Niveau zu liefern. Man kann vor so viel musikalischem Ehrgeiz nur den Hut ziehen." (Jürgen Tschamler, EMP Redaktion)

"Perfekt für den Mainstream inszenierte Hymnen für den Untergang, gesungen und gespielt im diffusen Idiom Modern Metal (trotzdem: ihr könnt euch anschaulich vorstellen, was mit der Bezeichnung gemeint ist) - AVATAR zeichnen mit "Hunter Gatherer" im Großen und Ganzen ein dystopisches Bild, das sich in selbst für Verhältnisse ausgesprochen finsterer Musik niedergeschlagen hat … was wiederum nicht bedeutet, dass die Schweden etwas von ihrem Hit-Potenzial eingebüßt hätten …" (Andreas Schiffmann, musikreviews.de)

Avatar:
Johannes Eckerström, Gesang
Tim Öhrström, Gitarre
Henrik Sandelin, Bass
Jonas ‘Kungen’ Jarlsby, Gitarre
John Alfredsson, Schlagzeug




AVATAR
Der moderne Heavy Metal verfügt über sicher einige Dutzend Sub-Genres und selbst innerhalb dieser feinen Unterteilungen unterscheiden sich die jeweiligen Bands noch einmal deutlich voneinander. Ein besonderes Beispiel hierfür ist die Göteborger Band Avatar: Für gewöhnlich wird sie dem Melodic Death Metal zugeordnet, nimmt aber mit ihrer besonderen optischen Präsenz und dem stets sehr facettenreichen konzeptuellen Überbau ihrer Musik auch in diesem Genre eine Sonderstellung ein. Ihre Konzerte geraten gern zu fantastischen Freakshows zwischen Comic-Superhelden und Horrorfilmen, ihre Alben werden meist von aufwändigen Videos und ergänzenden Schriftstücken begleitet, die das jeweilige Konzept visualisieren. Dies gilt auch für ihr bislang letztes, siebtes Studioalbum „Avatar Country“, das Anfang 2018 erschienen ist und für Avatar einen internationalen Karriereschub bedeutete. Die Platte erzählt die Geschichte einer utopischen Welt aus der Sicht ihres Königs. Zwischen dem 26. Januar und dem 11. Februar kommen Avatar für vier Konzerte in Bochum, München, Frankfurt und Stuttgart nach Deutschland.

Als sich Avatar zu Beginn des neuen Jahrtausends in Göteborg unter dem Namen Lost Soul zusammenfanden, waren sie mit ihrem industriell geprägten, heute in ganz Skandinavien bombastisch erfolgreichen Melodic Death Metal ein wenig zu früh dran: Damals galt dieses Sub-Genre noch als wenig geläufige Spezialdisziplin für ebenso beinharte wie melodie-verliebte Metal-Fans. Und so war der Beginn für die bald nach der Gründung in Avatar umbenannte Band kein leichter: Trotz emsiger Bemühungen fanden sie anfangs weder eine Plattenfirma noch eine Konzertagentur. Was dazu führte, dass die Formation, die in ihrer Anfangszeit obendrein zahlreiche Besetzungswechsel erlebte, sowohl das erste Album „Thoughts of Tomorrow“ als auch die anschließende Skandinavien-Tour komplett im Alleingang organisierte und finanzierte. Nachdem es ihnen gelang, für diese Tour mit Hardcore Superstar und Dismember zwei bereits etablierte Co-Headliner zu verpflichten, geriet die Tour zu einem so großen Erfolg, dass sie sich im Anschluss aus einer Vielzahl von Angeboten die beste Plattenfirma als Partner aussuchen konnten.

So stieg das zweite, nur ein knappes Jahr später veröffentlichte Album „Schlacht“ gleich bis in die Top 30 der schwedischen Albumcharts. Diese Platte mit dem übergeordneten Konzept zu Theorien der taktischen Kriegsführung offenbarte denn auch erstmals eine große Besonderheit von Avatar: Diese Band schreibt nicht nur einfach gute, mitreißende und signifikant eigene Stücke, sondern stets ganze Song-Zyklen, die alle mehr oder weniger ein Oberthema auf die unterschiedlichste Weise beleuchten.

Mit diesem Konzept sowie einer stets aufwändigen Maskerade eroberte die Band nicht nur ganz Europa, sondern Stück für Stück auch Nordamerika, wofür ihnen im vergangenen Juni der ‚Metal Hammer Golden Gods Award‘ als ‚International Breakthrough Band‘ verliehen wurde. Zudem gelang ihnen mit der Single „New Land“ von ihrem sechsten Album „Feathers & Flesh“ erstmals der Einstieg in die Top 20 der US-Mainstream-Rock-Charts.

Mit ihrem siebten Album „Avatar Country“ haben Frontmann Johannes Eckerström, die beiden Gitarristen Jonas Jarlsby und Tim Öhrström, Bassist Henrik Sandelin und Schlagzeuger John Alfredsson inhaltlich ihr bisheriges Meisterwerk abgeliefert: In den Songs erzählen sie von ihrer eigenen Welt, stets berichtet aus Sicht des Königs – eine symbolträchtige Kritik an der derzeitigen Weltpolitik und globalisierten Ökonomie. Und für Avatar der nächste kommerzielle Schritt, denn mit „Avatar Country“ kletterten sie in den USA erstmals bis auf Platz 2 der Independent Charts.



Dieses Album enthält kein Booklet

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