Hieroglyphen der Nacht Anja Lechner & Agnes Vesterman

Album info

Album-Release:
2017

HRA-Release:
22.09.2017

Label: ECM

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • Valentin Silvestrov (1937- ):
  • 1Drei Stücke: 1. Hieroglyphen der Nacht01:51
  • 2Drei Stücke: 2. Nachhall eines Walzers02:38
  • 3Drei Stücke: 3. Nachhall einer Sarabande03:50
  • 4Elegie: I02:02
  • 5Elegie: II03:12
  • 6Elegie: III11:11
  • 78.VI.1810 ... zum Geburtstag R.A.Schumann: 1. Elegie03:54
  • 88.VI.1810 ... zum Geburtstag R.A.Schumann: 2. Serenade01:52
  • 98.VI.1810 ... zum Geburtstag R.A.Schumann: 3. Menuett02:27
  • 10Augenblicke der Stille und Traurigkeit07:56
  • 11Abendserenade03:12
  • 12Augenblicke einer Serenade02:29
  • 13Lacrimosa03:42
  • 1425.X.1893 ... zum Andenken an P.I.Tschaikowskij: 1. Präludium "Geburt der Melodie"02:51
  • 1525.X.1893 ... zum Andenken an P.I.Tschaikowskij: 2. Wiegenlied04:39
  • 1625.X.1893 ... zum Andenken an P.I.Tschaikowskij: 3. Serenade03:47
  • 17Walzer der Alpenglöckchen04:05
  • Total Runtime01:05:38

Info for Hieroglyphen der Nacht

Pünktlich zum 80. Geburtstag des ukrainischen Komponisten am 30. September erscheint mit dem Album Hieroglyphen der Nacht Musik von Valentin Silvestrov für ein und zwei Violoncelli.

Die deutsche Cellistin Anja Lechner pflegt eine langjährige Beziehung zu seinen Werken, erstmals 2001 dokumentiert mit leggiero, pesante, das für einen Grammy nominiert wurde. Nun interpretiert sie, allein, Augenblicke der Stille und Traurigkeit (Stücke, die ihr gewidmet sind), Lacrimosa, Walzer der Alpenglöckchen und Elegie (bei dem sie Cello und Tamtams spielt). Mit der französischen Cellisten Agnès Vestermann – eine für sie vertraute Duopartnerin – spielt Lechner Drei Stücke (beiden Musikerinnen gewidmet), 8.VI.1810…zum Geburtstag R.A. Schumann, Zwei Serenaden und 25.X.1893…zum Andenken an P.I. Tschaikowskij. Wie so oft gleichen Silvestrovs Stücke metaphorischen Gesprächen mit Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart.

Anja Lechner, Cello
Agnès Vesterman, Cello




Anja Lechners
Was Anja Lechners Spiel auszeichnet, ist neben technischer Perfektion und musikalischer Tiefe seine Vielseitigkeit. Ungeachtet ihrer klassischen Ausbildung verfügt die Cellistin über außergewöhnliche Fähigkeiten zur Improvisation. Früh hat Anja Lechner dieses Talent zum freien Spiel entdeckt, ihr Repertoire umfasst längst nicht mehr nur klassische Kammermusik. Die Neugierde der Cellistin, dem Fremden, Unsagbaren in der Musik nachzuspüren, macht sie zur Forscherin im Grenzbereich von notierter und improvisierter Musik, lässt sie die unterschiedlichsten Kulturen und Regionen der Welt musikalisch erkunden. Eine Vielzahl verschiedener Kooperationen und Projekte spiegelt Anja Lechners Talent zu einfühlsamer Interpretation und Improvisation in unterschiedlichen Klangwelten wieder, ihr eigener, unverwechselbarer, warmer, klarer Ton bleibt dabei stets spürbar.

Einem breiten Publikum bekannt wurde Anja Lechner als Gründungsmitglied des Rosamunde Quartetts, das von 1991 bis zu seiner Auflösung 2009 zu den gefragtesten und innovativsten Streichquartetten in der internationalen Musikszene zählte. Die zahlreichen Einspielungen für ECM Records wurden von der Kritik hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet (u.a. zweimal Preis der deutschen Schallplattenkritik, Grammy- Nominierung). Das Quartett gastierte bei internationalen Festivals und Konzerten u. a. im Amsterdamer Concertgebouw, der Londoner Wigmore Hall, dem Megaron in Athen oder der Berliner Philharmonie.

Das Spektrum von Anja Lechners musikalischer Arbeit reicht von regelmäßigen solistischen Auftritten mit Orchestern wie dem Münchner Kammerorchester, der Amsterdam Sinfonietta, dem Tallinn Chamber Orchestra oder dem Armenian Philharmonic Orchestra über Uraufführungen eigens für sie komponierter Werke von Komponisten wie Tigran Mansurian, Valentin Silvestrov, Zad Moultaka, Alexandra Filonenko oder Annette Focks, bis hin zu Projekten im Grenzbereich der Kulturen, Genres und Stile. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem argentinischen Bandoneon-Meister Dino Saluzzi (“As close to perfection as any music-making I can recently recall” Richard Cook, Jazz Review ), wurde 2011 von dem Filmemacher Norbert Wiedmer (Sounds and Silence) in dem umfassenden Portrait „El Encuentro ein Film für Bandoneon und Violoncello“ dokumentiert. In kammermusikalischen Ensembles musiziert sie mit Künstlern wie, Alexej Lubimov, Kirill Gerstein, Patricia Kopatchinskaja, Pablo Márquez, Reto Bieri und Agnès Vesterman, oder mit improvisierenden Musikern wie François Couturier, Vassilis Tsabropoulos, Maria Pia de Vito, Eivind Aarset und Michele Rabbia .

Seit 1996 entstanden bei ECM Records eine Reihe herausragender Aufnahmen, die die Cellistin als unverwechselbare Stimme international bekannt gemacht haben. Geboren in Kassel, wuchs Anja Lechner in Neubeuern am Inn auf und studierte bei Heinrich Schiff in Köln und Basel. Ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes ermöglichte ihr einen Aufenthalt in Bloomington/USA, wo sie bei Janos Starker weitere Anregungen erhielt.



Booklet for Hieroglyphen der Nacht

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