Bach: Violin Sonatas & Partitas Christian Tetzlaff

Album info

Album-Release:
2017

HRA-Release:
08.09.2017

Label: Ondine

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

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FLAC 96 $ 19.30
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Violin Sonata No. 1 in G Minor, BWV 1001:
  • 1Violin Sonata No. 1 in G Minor, BWV 1001: I. Adagio03:40
  • 2Violin Sonata No. 1 in G Minor, BWV 1001: II. Fuga05:11
  • 3Violin Sonata No. 1 in G Minor, BWV 1001: III. Siciliana03:10
  • 4Violin Sonata No. 1 in G Minor, BWV 1001: IV. Presto03:09
  • Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002:
  • 5Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: I. Allemande04:09
  • 6Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: II. Double02:23
  • 7Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: III. Courante02:53
  • 8Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: IV. Double03:12
  • 9Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: V. Sarabande03:44
  • 10Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: VI. Double03:12
  • 11Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: VII. Tempo di borea03:06
  • 12Violin Partita No. 1 in B Minor, BWV 1002: VIII. Double02:55
  • Violin Sonata No. 2 in A Minor, BWV 1003:
  • 13Violin Sonata No. 2 in A Minor, BWV 1003: I. Grave03:53
  • 14Violin Sonata No. 2 in A Minor, BWV 1003: II. Fuga07:33
  • 15Violin Sonata No. 2 in A Minor, BWV 1003: III. Andante05:01
  • 16Violin Sonata No. 2 in A Minor, BWV 1003: IV. Allegro05:02
  • Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004:
  • 17Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004: I. Allemande04:15
  • 18Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004: II. Courante02:22
  • 19Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004: III. Sarabande03:56
  • 20Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004: IV. Gigue03:54
  • 21Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004: V. Chaconne14:08
  • Violin Sonata No. 3 in C Major, BWV 1005:
  • 22Violin Sonata No. 3 in C Major, BWV 1005: I. Adagio03:56
  • 23Violin Sonata No. 3 in C Major, BWV 1005: II. Fuga09:42
  • 24Violin Sonata No. 3 in C Major, BWV 1005: III. Largo03:33
  • 25Violin Sonata No. 3 in C Major, BWV 1005: IV. Allegro assai04:42
  • Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006:
  • 26Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: I. Preludio03:20
  • 27Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: II. Loure04:20
  • 28Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: III. Gavotte en rondeau02:54
  • 29Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: IV. Menuet I01:36
  • 30Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: V. Menuet II02:23
  • 31Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: VI. Bourrée01:19
  • 32Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: VII. Gigue01:40
  • Total Runtime02:10:13

Info for Bach: Violin Sonatas & Partitas

Award-winning violinist Christian Tetzlaff continues his highly successful series of chamber music recordings on Ondine with a new recording of Sonatas and Partitas for Solo Violin (BWV1001–1006) by Johann Sebastian Bach (1685–1750).

Bach’s Sonatas and Partitas have an iconic status in the violin repertoire. Yet, little is known about the background of these fascinating works. Bach’s autograph manuscript is dated in Köthen in 1720, and it is commonly considered as the year when the cycle was completed. In his booklet notes Christian Tetzlaff offers fascinating perspectives to these masterpieces.

Christian Tetzlaff is considered one of the world’s leading international violinists and maintains a most extensive performing schedule. Musical America named him ‘Instrumentalist of the Year’ in 2005 and his recording of the violin concertos by Mendelssohn and Schumann, released on Ondine in 2011 (ODE 1195-2), received the ‘Preis der deutschen Schallplattenkritik’. He has recently been awarded an ECHO as ’Best Instrumentalist’ for his recording of Brahms Sonatas with Lars Vogt. In addition, in 2015 ICMA awarded Christian Tetzlaff as the ‘Artist of the Year’. His recordings on Ondine with Brahms’ Trios (ODE 1271-2D) and Violin Concertos by Dvorák and Suk (1279-5) released.

Christian Tetzlaff, violin




Christian Tetzlaff
ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. „The greatest performance of the work I’ve ever heard“, schrieb Tim Ashley im Guardian über seine Interpretation des Beethoven-Violinkonzerts mit Daniel Harding. Und Hans-Klaus Jungheinrich sprach in der Frankfurter Rundschau geradezu von einer „Neugewinnung“ dieses vielgespielten Werks.

Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt er den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, und versucht, wirklich gehaltvolle neue Werke wie das von ihm uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann im Repertoire zu etablieren. Er pflegt ein ungewöhnlich breites Repertoire und gibt rund 100 Konzerte pro Jahr. Christian Tetzlaff war „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern, hat eine mehrere Spielzeiten umfassende Konzertserie mit dem Orchester der New Yorker Met unter James Levine bestritten und gastiert regelmäßig u.a. bei den Wiener und den New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouworkest und den großen Londoner Orchestern. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski zusammen.

Was den 1966 in Hamburg geborenen und inzwischen mit seiner Familie in Berlin lebenden Musiker so einzigartig macht, sind – neben seinem großen geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was so selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein ganz ungewöhnlicher Ansatz. Wenn Christian Tetzlaff den Notentext so tief wie möglich zu erfüllen versucht – ohne Rücksicht auf die „Aufführungstradition“ und ohne sich die oft üblichen geigentechnischen Erleichterungen zu gönnen –, dann zeigen sich die altbekannten großen Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell.

Zum zweiten „spricht“ Christian Tetzlaff mit seiner Geige, sein Spiel umfasst, wie die menschliche Sprache, eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten und ist nicht allein auf Wohlklang und virtuosen Glanz ausgerichtet. Vor allem aber versteht er die Meisterwerke der Musikgeschichte als Geschichten, die von zentralen Erfahrungen handeln. In ihrer Musik haben die großen Komponisten intensivste Gefühle, höchstes Glück und tiefte Krisen, verarbeitet, und so begibt sich auch Christian Tetzlaff als Musiker in die Grenzbereiche der Gefühle – und der musikalischen Gestaltung. In vielen Stücken geht es um nichts Geringeres als um Leben und Tod. Das dem Publikum zu vermitteln, ist Christian Tetzlaffs Ziel.

Voraussetzung für diesen Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. Bezeichnenderweise hat Christian Tetzlaff viele Jahre in Jugendorchestern gespielt, in Uwe-Martin Haiberg hatte er an der Musikhochschule Lübeck einen Lehrer, für den die musikalische Interpretation der Schlüssel zur Geigentechnik war – nicht umgekehrt. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett, und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester.

Das Tetzlaff Quartett wurde u.a. mit dem Diapason d’or ausgezeichnet, das Trio mit seiner Schwester Tanja Tetzlaff und dem Pianisten Lars Vogt für den Grammy nominiert. Aber auch für seine solistischen CD-Aufnahmen hat Christian Tetzlaff zahlreiche CD-Preise erhalten. Im September 2017 erschien eine neue Solo-Einspielung der Sonaten und Partiten von Bach. Christian Tetzlaff spielt eine Geige des deutschen Geigenbauers Peter Greiner und unterrichtet regelmäßig an der Kronberg Akademie.

In der Saison 2017/18 ist Christian Tetzlaff auf vier Kontinenten zu erleben, u.a. mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, Israel Philharmonic, London Symphony und London Philharmonic Orchestra, dem Czech Philharmonic und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Paavo Järvi, Manfred Honeck, Robin Ticciati und Vladimir Jurowsky. Auch mit dem Tetzlaff Quartett, im Trio mit Tanja Tetzlaff und Lars Vogt oder bei Soloabenden gastiert er in New York, London, der Elbphilharmonie Hamburg und dem Pierre Boulez Saal in Berlin.



Booklet for Bach: Violin Sonatas & Partitas

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