Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor & René Jacobs


Biographie Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor & René Jacobs


Das Freiburger Barockorchester
hat in der Konzertsaison 2012/2013 sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Es ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzertsälen und Opernhäusern und bei den wichtigsten Festivals der Welt. Das FBO ist berühmt für seinen einzigartigen Klang und ein breites Repertoire, das von der Barockmusik bis in die musikalische Gegenwart reicht.

Seit Mai 2012 steht dem Freiburger Barockorchester ein neuer Konzertsaal zur Verfügung, das Ensemblehaus Freiburg. Es teilt sich dieses Haus mit den Musikern des „ensemble recherche“, die sich die Entwicklung und Interpretation der Gegenwartsmusik zur Aufgabe machen. Unter der künstlerischen Leitung seiner beiden Konzertmeister Gottfried von der Goltz und Petra Müllejans sowie unter der Stabführung ausgewählter Dirigenten präsentiert sich das FBO mit rund einhundert Auftritten im Jahr in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester. Das selbstverwaltete Orchester hat aber auch eigene Konzertreihen im Freiburger Konzerthaus, in der Stuttgarter Liederhalle und in der Berliner Philharmonie.

Unverändert geblieben ist das künstlerische Credo des Freiburger Barockorchesters: die kreative Neugier jedes einzelnen mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu machen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen.

Das Freiburger Barockorchester arbeitet kontinuierlich mit bedeutenden Künstlern wie René Jacobs und Andreas Staier zusammen und ist in einer engen Kooperation mit harmonia mundi verbunden. Es ist daraus eine ganze Reihe von Aufnahmen hervorgegangen, von denen einige mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden (ECHO Klassik Deutscher Musikpreis 2012, Gramophone Award 2012, Edison Classical Music Award 2012, Gramophone Award 2011, ECHO Klassik Deutscher Musikpreis 2011 und Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2009).

Pablo Heras-Casado
erfreut sich einer ungewöhnlich vielgestaltigen Dirigentenlaufbahn, die das große sinfonische und das Opernrepertoire ebenso umfasst wie die historische Aufführungspraxis und experimentelle Werke der Gegenwartsmusik.

Er ist seit 2012 Chefdirigent des Orchestra of St. Luke’s (New York) und er hat in jüngerer Zeit besondere Beziehungen zu Ensembles wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Chicago und dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Freiburger Barockorchester und dem Mariinsky Theatre Symphony Orchestra aufgebaut. Als Gast war er mit den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zu hören wie auch an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, der English National Opera und dem Teatro Real (Madrid). In der Saison 2013/14 gibt er sein Debüt an der Metropolitan Opera und beim New York Philharmonic Orchestra. Heras-Casado hat sich auch auf dem Gebiet der Neuen Musik einen Namen gemacht. Er ist Preisträger des Dirigentenforums beim Lucerne Festival 2007 und er hat auf Einladung von Pierre Boulez anschließend noch zweimal die Lucerne Festival Academy mitorganisiert. Er tritt auch häufig mit dem Ensemble intercontemporain auf. Er ist Träger der Medalla de Honor der Rodriguez Acosta Foundation und der Golden Medal of Merit des Stadtrats seiner Heimatstadt Granada. Die DVD seiner Aufführung von Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 2011 am Teatro Real erhielt den Diapason d’or. Die vorliegende Einspielung ist sein Debüt bei harmonia mundi.



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