Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
05.04.2019

Das Album enthält Albumcover

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  • Anonymous:
  • 1Nani Nani (Sephardic Song, Arr. for Solo Recorder)01:37
  • Antonio Vivaldi (1678 - 1741): La Senna festeggiante, RV 693, Sinfonia:
  • 2La Senna festeggiante, RV 693, Sinfonia: I. Allegro02:26
  • 3La Senna festeggiante, RV 693, Sinfonia: II. Andante molto02:27
  • 4La Senna festeggiante, RV 693, Sinfonia: III. Allegro molto01:32
  • Frate Gerardo:
  • 5L'altra nocte m'insomniava02:34
  • Antonio Vivaldi: Chamber Concerto in G Minor, RV 104, "La notte":
  • 6Chamber Concerto in G Minor, RV 104, "La notte": I. Largo01:42
  • 7Chamber Concerto in G Minor, RV 104, "La notte": II. Presto (Fantasmi)01:49
  • 8Chamber Concerto in G Minor, RV 104, "La notte": III. Presto00:59
  • 9Chamber Concerto in G Minor, RV 104, "La notte": IV. Largo (Il sonn)02:03
  • 10Chamber Concerto in G Minor, RV 104, "La notte": V. Allegro02:33
  • Jacob van Eyck (1590 - 1657):
  • 11Engels Nachtegaeltje (for Solo Recorder)02:14
  • Nicolas Chédeville (1705 - 1782): & Antonio Vivaldi: Il pastor fido, Op. 13, No. 4: Sonata in A Major, RV 59:
  • 12Il pastor fido, Op. 13, No. 4: Sonata in A Major, RV 59: I. Preludio. Largo02:18
  • 13Il pastor fido, Op. 13, No. 4: Sonata in A Major, RV 59: II. Allegro ma non presto01:59
  • 14Il pastor fido, Op. 13, No. 4: Sonata in A Major, RV 59: III. Pastorale ad libitum02:47
  • 15Il pastor fido, Op. 13, No. 4: Sonata in A Major, RV 59: IV. Allegro02:15
  • Jean-Baptiste Lully (1632 - 1687): Atys, LWV 53:
  • 16Atys, LWV 53: Le Sommeil07:55
  • Antonio Vivaldi: Violin Concerto in E Major, RV 270, "Il riposo":
  • 17Violin Concerto in E Major, RV 270, "Il riposo": I. Allegro (Arr. for Recorder, Strings and Continuo)03:40
  • 18Violin Concerto in E Major, RV 270, "Il riposo": II. Adagio (Arr. for Recorder, Strings and Continuo)01:01
  • 19Violin Concerto in E Major, RV 270, "Il riposo": III. Allegro (Arr. for Recorder, Strings and Continuo)02:25
  • Jacques-Martin Hotteterre (1674 - 1763):
  • 20Pourquoy, doux rossignol (Arr. for Recorder, Lute and Cello)02:25
  • Antonio Vivaldi: Recorder Concerto in C Minor, RV 441:
  • 21Recorder Concerto in C Minor, RV 441: I. Allegro non molto04:59
  • 22Recorder Concerto in C Minor, RV 441: II. Largo03:09
  • 23Recorder Concerto in C Minor, RV 441: III. Allegro molto03:38
  • Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 - 1704): Serenada à 5, A 877a:
  • 24Serenada à 5, A 877a: IV. Ciacona, "Der Nachtwächter"02:34
  • Thelonious Monk (1917 - 1982):
  • 25Round Midnight (Arr. for Flute, Strings and Harpsichord)05:14
  • Total Runtime01:08:15

Info zu Night Music

An der Nacht mit ihrer Ambivalenz zwischen rauschenden Festen, Lust und Zärtlichkeit wie auch dem Schlaf, dem „Tod des Lebens“ und des Lichts, dem Ungeheuren und Unheimlichen hat sich die musikalische Phantasie zu allen Zeiten entzündet. Mit ihrer neuen Einspielung „Night Music“ fasst Dorothee Oberlinger die vielen Facetten der Nacht mit unterschiedlichsten europäischen Nachtmusiken in diesem Konzeptalbum zusammen.

Von den Gesichtern der Nacht hat sich Antonio Vivaldi vielfach inspirieren lassen. Um Werke wie sein Concerto RV 104 „La Notte“, das Concerto RV 270 „Il Riposo“, die opulente Eingangssinfonia zu seiner Serenata La Senna Festeggiante und dem schattenhaften Concerto in c-Moll RV 441, das nebenbei eine Kostprobe der Blockflötenkunst mit dem wohl virtuosesten Musikstück des Barocks gibt, rankt sich Oberlingers raffinierte Dramaturgie.

Jedem Werk Vivaldis hat sie ein nächtliches Prelude vorangestellt. Lieder, Diminutionen, Motetten, Madrigale, Sommeils und Chaconnen aus Spanien, den Niederlanden, Frankreich, England, Italien, Deutschland und Österreich bilden ein europäisches Kaleidoskop von ganz unterschiedlichen Nachtmusiken. Sie erzählen von rauschenden Festen, nächtlichen Liebesdramen und Sehnsüchten, zärtlichen Wiegenliedern, Gespenstern, Nachtvögeln oder der Heiligsten aller Nächte. Dazu gehören Raritäten wie das sephardische Schlaf- und Wiegenlied „Nani Nani“ aus dem mittelalterlichen Spanien, ein Lied von Fratre Gerardo aus dem Veneto des 16. Jahrhunderts „L´altra nocte m´insomniava“, Ignaz Bibers Ciaconna aus seiner berühmten Nachtwächterserenade oder das zauberhafte „Sommeil“, eine Schlafszene aus Jean-Baptiste Lullys tragédie mis en musique „Atys“.

Für ihre Reise durch die Nacht hat Dorothee Oberlinger erneut die Sonatori de la Gioiosa Marca als engste musikalischen Weggefährten und Spezialisten für das venezianische Repertoire eingeladen. Dem Ensemble hat Luigi Mangiocavallo (geb. 1959) ein Arrangement von Thelonios Monks zeitlosem Jazz-Standard „Round Midnight“ (1944) gewidmet, das die Einspielung in einer Hommage an die genreüberschreitende improvisatorische Kraft der Musik beschließt. Als weitere Gastsolisten des Ensembles sind Lorenzo Cavasanti (Blockflöte), Elisabetta de Mircovich (Sopran, Viella und Drehleier) und Thomas Hansen (Bass, als Nachtwächter) zu hören.

Die Blockflötistin und Dirigentin Dorothee Oberlinger ist auch Intendantin der Potsdamer Musikfestspiele und Professorin an der Universität Mozarteum. Als Spezialistin für das barocke Repertoire widmet sich die dreifache ECHO-Klassik Preisträgerin in Konzerten, Einspielungen und Opernaufführungen insbesondere der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Dorothee Oberlinger, Blockflöten
Sonatori de la Gioiosa Marca
Giorgio Fava, Violine 1
Giovanni della Vecchia, Violine 2
Judit Földes, Viola
Walter Vestidello, Violoncello
Giampietro Rosato, Cembalo
Giancarlo Rado, Laute
Giancarlo Pavan, Kontrabass
Gäste:
Elisabetta Mircovich, Drehleier, Sopran, Cello
Thomas Hansen, Bass
Lorenzo Cavasanti, Blockflöte II




Dorothee Oberlinger
1969 in Aachen geboren, studierte Dorothee Oberlinger Blockflöte in Köln, Amsterdam und Mailand. Als "Instrumentalistin des Jahres" wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis Echo Klassik für ihre CD Italian Sonatas ausgezeichnet. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London und einem anschließenden Konzert in der Wigmore Hall. Seitdem ist Dorothee Oberlinger regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Asien und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, London Baroque, der Academy of Ancient Music oder Zefiro. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD "Touch" des Schweizer Pop-Duos "Yello" mit. Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele und seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet.



Dieses Album enthält kein Booklet

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