Bach: Angenehme Melodei (Huldigungskantaten, BWV 216a & 210a) Alexander Grychtolik

Cover Bach: Angenehme Melodei (Huldigungskantaten, BWV 216a & 210a)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2017

HRA-Veröffentlichung:
24.03.2017

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Johann Sebatian Bach (1685-1750): Erwählte Pleissenstadt, BWV 216a:
  • 1I. Erwählte Pleißenstadt (Duetto)07:26
  • 2II. Ihr Städte, die man in der Welt (Recitativo)00:34
  • 3III. Angenehmes Pleiß-Athen04:24
  • 4IV. Nicht die Gelehrsamkeit allein (Recitativo)00:57
  • 5V. Mit Lachen und Scherzen05:48
  • 6VI. Drum ist gewiss (Recitativo)00:45
  • 7VII. Heil und Segen (Duetto)02:56
  • O angenehme Melodei, BWV 210a:
  • 8I. O angenehme Melodei (Recitativo)00:53
  • 9II. Spielet, ihr beseelten Lieder06:19
  • 10III. Ihr Sorgen, flieht (Recitativo)00:51
  • 11IV. Ruhet hie, matte Sinne06:33
  • 12V. Wiewohl, beliebte Musica (Recitativo)00:40
  • 13VI. Schweigt, ihr Flöten, schweigt, ihr Töne04:25
  • 14VII. Doch fasse dich (Recitativo)00:55
  • 15VIII. Werte Gönner, alles Wissen02:55
  • 16IX. Verehrte Gönner, so bleibet fernerweit (Recitativo)00:59
  • 17X. Seid vergnügt, werte Gönner05:21
  • Total Runtime52:41

Info zu Bach: Angenehme Melodei (Huldigungskantaten, BWV 216a & 210a)

Es ist erstaunlich, dass es heute überhaupt noch Weltersteinspielungen von Werken Bachs geben kann. Der Cembalist Alexander Grychtolik hat zwei Leipziger Huldigungskantaten des Komponisten aufwendig rekonstruiert. Von der Kantate "Erwählte Pleißenstadt", BWV 216a waren lediglich der Text in Form einer Konzeptschrift sowie wenige Notenfragmente erhalten, die 2003 im Nachlass einer japanischen Pianistin wiederentdeckt wurden. Auch von der Kantate "O angenehme Melodei", BWV 210a ist nur die Sopranstimme sowie ein separater Textdruck der ältesten von insgesamt drei Fassungen überliefert. Die Instrumentalbegleitung konnte Grychtolik aus einer späteren Fassung der Kantate rekonstruieren. "O angenehme Melodei" ist vielleicht die längste je von Bach komponierte Solokantate und thematisiert den göttlichen Ursprung der Musik. Beide Werke wurden in den 1730er und 40er Jahren in Leipzig uraufgeführt.

Alexander Grychtolik hat die rekonstruierten Kantaten mit seinem Ensemble Deutsche Hofmusik sowie den Solisten Katja Stuber, Franz Vitzthum und Daniel Johannsen in Berlin aufgenommen. Es entstand eine beeindruckende Weltersteinspielung prachtvoller Musik.

Franz Vitzthum, Countertenor
Daniel Johannsen, Tenor
Deutsche Hofmusik
Alexander Grychtolik, Cembalo




Aleksandra Grychtolik & Alexander Grychtolik
Zwei Cembali stehen im barocken Musikzimmer. Seit 2008 erklingen sie im täglichen Zusammenspiel und finden ihre gemeinsame, unverwechselbare Stimme: die Stimme der Grychtoliks. Mit dieser begeistert das deutsch-polnische Musikerpaar das internationale Publikum mit Werken u. a. von Bach, Rameau, Mozart und barocken Live-Improvisationen, die mit jedem ihrer Auftritte ein singuläres Musikereignis kreieren. Virtuos und unverkrampft machen Aleksandra und Alexander Grychtolik die Improvisationskunst der Barockzeit wieder lebendig und in ihren Konzerten erlebbar.

Ihre dynamische und artikulationsfreudige Spielweise - verstärkt durch die Mischung der aufbrausenden Temperamente - entzaubert das Klischee des sperrigen, antiquierten Cembaloklangs. Die Cembaloseiten werden in Schwung gebracht und erklingen mit der ungezähmten Kraft eines ganzen Barockorchesters. Feinsinn und Präzision mischen sich mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude.

Die Debüt-CD „Fantasia baroque“ der als „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ gefeierten Musiker mit Improvisationen über Bach, Bertali und Pasquini (COVIELLO) wurde für den Echo Klassik 2016 nominiert und vom Early Musik Review als „excellent recording“ ausgezeichnet.

Ihre europaweiten Soloauftritte spielen sie auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1979 und 1989 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Das ältere der beiden Instrumente war viele Jahre im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt und es auch in späteren Jahren bei Konzerten in Deutschland nutzte. Das zweite Instrument war ursprünglich für die St. Katharinenkirche in Hamburg gebaut worden.

Neben ihrer musikalischen Karriere beschäftigen sich Aleksandra und Alexander Grychtolik mit der Musik verwandten Disziplinen. So studierte Aleksandra Grychtolik neben dem Cembalo Kulturmanagement und war mehrere Jahre im Europaparlament u.a. im Bereich der Kulturpolitik tätig. Alexander Grychtolik studierte neben der Musik Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar und promovierte im Bereich des musikalischen Kulturgüterschutzes. Er veröffentlichte Rekonstruktionen von Vokalwerken J. S. Bachs bei den Verlagen Edition Peters und Breitkopf (u.a. eine erste Rekonstruktion der 2009 nachgewiesenen Spätfassung der „Markus-Passion“ aus dem Jahre 1744 sowie die sogenannte "Köthener Trauermusik" BWV 244a) und widmet sich derzeit der virtuellen Rekonstruktion historisch bedeutender Konzertsäle wie z. B. den ehemaligen Wirkungsstätten J. S. Bachs.

2008 gründeten Aleksandra und Alexander Grychtolik das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie sich vor allem weltlichen Vokalwerken J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen widmen. Das kammermusikalisch besetzte Ensemble ist regelmäßig auf den führenden europäischen Bach-Festivals zu hören und veröffentlicht seine Einspielungen bei Sony (DEUTSCHE HARMONIA MUNDI). So wurde die 2015 erschiene CD-Aufnahme der „Köthener Trauermusik“ von J. S. Bach beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und als „wichtiger Beiträge zur Bach-Gesamtrezeption“ gewürdigt. Höhepunkt der aktuellen Saison ist die CD "Angenehme Melodei" (Ersteinspielung von zwei rekonstruierten Huldigungskantaten J. S. Bachs).



Booklet für Bach: Angenehme Melodei (Huldigungskantaten, BWV 216a & 210a)

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