Schumann: Missa Sacra, Schubert: Stabat Mater & Symphony No. 7, Unfinished / Unvollendete Thomas Hengelbrock & Balthasar-Neumann-Ensemble & Balthasar-Neumann-Chor

Cover Schumann: Missa Sacra, Schubert: Stabat Mater & Symphony No. 7, Unfinished / Unvollendete

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
26.09.2019

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Franz Schubert (1797 - 1828):
  • 1Stabat Mater in G Minor, D. 17504:58
  • Symphony No. 7 in B Minor, D. 759 "Unfinished":
  • 2Symphony No. 7 in B Minor, D. 759 "Unfinished": I. Allegro moderato13:35
  • 3Symphony No. 7 in B Minor, D. 759 "Unfinished": II. Andante con moto09:36
  • Robert Schumann (1810 - 1856): Missa Sacra in C Minor, Op. 147:
  • 4Missa Sacra in C Minor, Op. 147: I. Kyrie. Ziemlich langsam03:36
  • 5Missa Sacra in C Minor, Op. 147: II. Gloria. Lebhaft, nicht zu schnell08:25
  • 6Missa Sacra in C Minor, Op. 147: III. Credo. Mässig bewegt06:26
  • 7Missa Sacra in C Minor, Op. 147: IV. Offertorium02:23
  • 8Missa Sacra in C Minor, Op. 147: V. Sanctus. Langsam09:25
  • 9Missa Sacra in C Minor, Op. 147: VI. Agnus Dei. Ziemlich langsam05:49
  • Total Runtime01:04:13

Info zu Schumann: Missa Sacra, Schubert: Stabat Mater & Symphony No. 7, Unfinished / Unvollendete

Beziehungen nachspüren, Unbekanntes erkunden und durch ungewöhnliche Kombinationen auch das Vertraute neu hören: Mit Thomas Hengelbrock und seinem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble Musik zu erleben, heißt an einem Dialog teilzuhaben, sich mit dem Dirigenten sowie den Musikern und Musikerinnen auf eine musikalische Expedition zu begeben.

Für ihr neues Album haben Thomas Hengelbrock und das Ensemble und Chor rare Kostbarkeiten wie Schuberts Stabat Mater und Schumanns Missa sacra sowie die mittlerweile bekannte, aber ebenfalls neu zu entdeckende Siebte Symphonie von Schubert aufgenommen.

Das Album beginnt mit Schuberts erstes Stabat Mater aus dem Jahr 1815 - die auf dem lateinischen Text von »Stabat Mater dolorosa« beruhende Version in g-Moll D 175, für die Schubert nur auf die ersten vier Strophen der Marienklage zurückgriff. Der eindringlich-knappen Reflexion über den Schmerz Mariens folgt Schuberts sieben Jahre später entstandene Sinfonie Nr. 7 in h-Moll, genannt die »Unvollendete«. Mit der nicht bis zum Ende ausgeführten siebten Sinfonie mit dessen gewaltigen ersten beiden Sätzen schuf Schubert eine der ungewöhnlichsten Sinfonien der Musikgeschichte.

Zum Schluss erklingt Schumanns Missa sacra in c-Moll op. 147, die zeitgleich mit einem Requiem in Schumanns letzten Düsseldorfer Jahren entstand. »Du glaubst nicht, wie schön das alles klingt«, schrieb Clara Schumann an Johannes Brahms, nachdem sie sieben Jahre nach dem Tod ihres Mannes erstmals vollständig dessen einzigartige Messe in c-Moll gehört hatte: »Tief ergreifend ist das Kyrie und wie aus einem Gusse, im Sanctus einzelne Sätze von so wundervoller Klangwirkung, dass es einem kalt über den Rücken rieselt«.

Balthasar Neumann Choir & Soloists
Balthasar Neumann Ensemble
Thomas Hengelbrock, Dirigent




Das Balthasar-Neumann-Ensemble
1995 von Thomas Hengelbrock gegründet, eröffnet als eines der weltweit führenden Originalklangorchester immer wieder neue Sichtweisen auf die Musik unterschiedlicher Epochen. Das Ensemble aus internationalen Spitzenmusikern wird auf den Konzert- und Opernbühnen nicht nur für seine Interpretationen auf authentischem Instrumentarium gefeiert, sondern vor allem für sein ausdrucksstarkes, kompromissloses Musizieren auf höchstem Niveau. Regelmäßig tritt das Ensemble gemeinsam mit dem ebenfalls von Thomas Hengelbrock gegründeten Balthasar-Neumann-Chor auf. Mit großem Engagement widmet es sich auch der musikalischen Nachwuchsförderung und dem interkulturellen Dialog.

Was erzählt uns die Musik über das Leben, über den Menschen? Es ist vor allem diese Frage, die das Balthasar-Neumann-Ensemble und seinen Gründer und Chefdirigenten Thomas Hengelbrock in ihrer künstlerischen Arbeit inspiriert. Dabei wird der Blick auf die Entstehungszeit eines Werkes gerichtet und auf den Instrumenten der jeweiligen Zeit konzertiert. Das Repertoire des Balthasar-Neumann-Ensembles erstreckt sich vom Frühbarock bis zur Moderne. Es umfasst Bekanntes wie Glucks Oper „Orphée et Eurydice“ oder Wagners „Parsifal“, fördert aber auch beinahe Vergessenes zu Tage und bringt ganz Neues zu Gehör. Die ausgefeilten Programme gehen oft über das reine Konzert hinaus: Mit großer Leidenschaft verbindet Thomas Hengelbrock die Musik auch mit anderen Kunstformen wie Tanz oder Literatur. Dieses disziplinübergreifende Denken verbindet das Balthasar-Neumann-Ensemble mit seinem Namensgeber, dem epochalen Barockarchitekten, der seinerzeit die Baukunst mit anderen Kunstformen in Einklang brachte.

Das Balthasar-Neumann-Ensemble gastiert in den renommiertesten Konzerthäusern Europas, wie etwa dem Konzerthaus Dortmund, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Wiener Konzerthaus, dem BOZAR in Brüssel, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris und der Philharmonie Luxembourg. Es wirkt an Opernproduktionen in Baden-Baden, Paris, Aix-en-Provence und Madrid mit und ist beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Lucerne Festival ebenso zu erleben wie bei den Salzburger Festspielen. Verstärkt sind das Balthasar-Neumann-Ensemble und der Balthasar-Neumann-Chor auch in Spanien präsent. In Deutschland sind sie in der Saison 2019/20 in Hamburg mit einer eigenen Konzertreihe zu erleben – unter anderem mit dem Programm der legendären Beethoven-Akademie von 1808 in der traditionsreichen Laeiszhalle. In Freiburg bauen sie aktuell ihre Präsenz durch eine Kooperation mit den Albert-Konzerten weiter aus.

Häufig arbeitet das Orchester auch mit Gastdirigenten zusammen, zum Beispiel mit Teodor Currentzis und Pablo Heras-Casado, mit denen mehrere Opernprojekte und Konzerttourneen realisiert wurden. Unter den aktuellen CD-Aufnahmen der Balthasar-Neumann-Ensembles werden mehrere international als Referenzaufnahmen gefeiert: Mendelssohns Oratorium „Elias“ beispielsweise, aber auch die 2010 mit dem Gramophone Award ausgezeichnete CD „Lotti – Zelenka – Bach“. Zu den jüngeren DVD-Erscheinungen des Balthasar-Neumann-Ensembles gehören Donizettis „L‘elisir d’amore“ mit Rolando Villazón als Regisseur und Sänger, Mozarts „Don Giovanni“ mit Anna Netrebko und Erwin Schrott sowie Verdis „La traviata“ mit Olga Peretyatko, ebenfalls in der Inszenierung von Rolando Villazón.

Das Balthasar-Neumann-Ensemble und der Balthasar-Neumann-Chor wurden seit ihrer Gründung mit renommierten Preisen ausgezeichnet: Neben einem Gramophone Award sind sie auch Träger mehrerer ECHO-Klassik-Preise und des Kulturpreises Baden-Württemberg.

Ihre Begeisterung für die Musik geben Thomas Hengelbrock und seine Ensembles auch an die jüngere Generation weiter. Neben zahlreichen Musikvermittlungsaktivitäten rund um die Konzerte des Balthasar-Neumann-Ensembles – von Probenbesuchen und Workshops bis hin zu besonderen Konzertformaten für Kinder – begleitet das zweijährige Stipendienprogramm der Akademie Balthasar Neumann herausragende Musikstudenten auf ihrem Weg ins Arbeitsleben. Besonders im Fokus steht der musikalische Nachwuchs in Kuba: Im Rahmen der „Cuban-European Youth Academy“ (CuE) arbeiten Musiker aus Europa und Kuba in Orchesterprojekten, Workshops und besonderen transatlantischen Produktionen zusammen. 2018 brachten sie bei der Ruhrtriennale das Oratorium „Maria“ von Jan Müller-Wieland (*1966) zur Uraufführung. 2020 ist die literarisch-musikalische Produktion „Kuba – Eine Spurensuche“ von und mit der Schauspielerin Johanna Wokalek in Hamburg und Freiburg zu erleben. Seit der Saison 2017/18 können sich kubanische Musiker außerdem nach ihrem Studienabschluss für den postgradualen Studiengang der Cuban-European Youth Academy bewerben. Evonik Industries begleitet die Forschung der Balthasar-Neumann-Ensembles und ermöglicht umfangreiche musikwissenschaftliche Recherchen.

Der Balthasar-Neumann-Chor
gilt international als eines der besten Vokalensembles. Mit ihren energetischen Interpretationen sorgen die Sängerinnen und Sänger bei Publikum und Fachpresse gleichermaßen für Begeisterung. Das renommierte britische Magazin „Gramophone“ kürte den Balthasar-Neumann-Chor zu einem der „besten Chöre der Welt“. Ob Musik aus dem 17. Jahrhundert oder zeitgenössische Komposition, ob Repertoirewerk oder Rarität, ob Messe, Oper, Oratorium oder genreübergreifende Produktion: Stets stehen für den 1991 von Thomas Hengelbrock in Freiburg gegründeten Chor neben höchster musikalischer Qualität vor allem die Leidenschaft und ein tiefes Verständnis der Musik im Vordergrund. Dabei sind die exzellenten Sängerinnen und Sänger nicht nur in den Chorreihen zu erleben, sondern treten auch solistisch hervor.

Wie einst ihr Namensgeber, der große Barockarchitekt Balthasar Neumann, stehen der Balthasar-Neumann-Chor und das ebenfalls von Thomas Hengelbrock gegründete Balthasar-Neumann-Ensemble für ein innovatives, ganzheitliches und disziplinübergreifendes Denken. „Musik ist in Töne gegossenes Leben“, dieses Credo bestimmt ihre gemeinsame Arbeit, egal ob sie sich der Barockmusik oder eines brandneuen Werkes annehmen. Mit großem Erfolg werden in Vergessenheit geratene musikalische Schätze gehoben, wird Bekanntes in neuer Originalklang-Gestalt präsentiert und die Musik immer wieder auch mit anderen Ausdrucksformen verwoben. Auf der CD-Einspielung „Nachtwache“ beispielsweise bieten A-cappella-Chorwerke aus der Romantik in Verbindung mit gesprochener Lyrik und Prosa einen eindrücklichen Blick in die Seele jener Zeit. Rezitiert werden die Texte von der Schauspielerin Johanna Wokalek, die regelmäßig mit den Balthasar-Neumann-Ensembles zusammenarbeitet.

Regelmäßig ist der Chor beim Schleswig-Holstein Musik Festival und bei den Münchner Opernfestspielen zu Gast. Tourneen führten den Balthasar-Neumann-Chor bereits nach China, Mexiko, Japan und in die USA. Verstärkt ist er auch in Spanien präsent – zum Beispiel in Madrid und Barcelona, beim Festival Internacional de Santander und bei der Quincena Musical de San Sebastián.In Deutschland bauen die Balthasar-Neumann-Ensembles aktuell ihre Präsenz in Freiburg durch eine Kooperation mit den Albert-Konzerten weiter aus. In Hamburg sind sie in der Saison 2019/20 mit einer eigenen Konzertreihe in der traditionsreichen Laeiszhalle und der Elbphilharmonie zu erleben.

Große Erfolge feiert der Balthasar-Neumann-Chor auf den Opernbühnen der Welt, von Baden-Baden und Salzburg über Aix-en-Provence und Paris bis Madrid und New York. Glucks Oper „Orphée et Eurydice“ mit dem Ballet de l’Opéra National de Paris in der Choreografie von Pina Bausch wurde vielfach wiederaufgenommen und erschien auf DVD. Auch Purcells „Dido and Aeneas“ sorgte für enthusiastischen Jubel: In der außergewöhnlichen Inszenierung von Thomas Hengelbrock trat Johanna Wokalek mit eigenen Texten als düsteres Alter Ego der Dido in Erscheinung.

Neben dem Balthasar-Neumann-Ensemble arbeitet der Chor mit Klangkörpern wie dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem NHK Symphony Orchestra und regelmäßig mit dem Sinfonieorchester Basel zusammen. Am Pult stehen immer wieder auch renommierte Gäste wie Pablo Heras-Casado, Ivor Bolton und Howard Arman.

Der Balthasar-Neumann-Chor wurde vielfach ausgezeichnet: mit dem Kulturpreis Baden-Württemberg, mehreren ECHO-Klassik-Preisen und einem Gramophone Award. Evonik Industries begleitet die Forschung der Balthasar-Neumann-Ensembles und ermöglicht umfangreiche musikwissenschaftliche Recherchen.



Booklet für Schumann: Missa Sacra, Schubert: Stabat Mater & Symphony No. 7, Unfinished / Unvollendete

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