Rescued from the Drawer HUK's ELEVEN

Album info

Album-Release:
2017

HRA-Release:
07.04.2017

Label: DeHai

Genre: Jazz

Subgenre: Big Band

Album including Album cover

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Formats & Prices

FormatPriceIn CartBuy
FLAC 44.1 $ 13.50
  • 1Lady Bird03:43
  • 2Love for Sale05:24
  • 3S'posin' I Should Fall in Love with You05:39
  • 4The Nearness of You06:25
  • 5You'd Be so Nice to Come Home To04:42
  • 6Tanga04:48
  • 7Soon03:58
  • 8It Might as Well Be Spring03:43
  • 9Indian Summer05:50
  • 10Valse Hot04:10
  • 11On a Slow Boat to China03:58
  • 12Groove Merchant05:45
  • 13Days of Wine and Roses04:54
  • Total Runtime01:02:59

Info for Rescued from the Drawer



Das Wichtigste steht in der CD. Wie dort erwähnt, brachte ich seit Jahren Arrangements zum Workshop von Rolf Häsler in Interlaken. Die Anregung, eine CD aufzunehmen, kam mehrheitliche von den Kurslehrern und als die Idee zur Produktion einer CD dann konkret wurde, waren diese auch gerne bereit, an dem Projekt mitzuarbeiten. Mein Bruder Fredi, Roland Bürki, Cornel Studach und Ivo Prato kamen hinzu. Somit besteht die Band aus (fast) allen Kurslehrern, Ivo und 4 Kursteilnehmern, insgesamt 11 Musiker. Der Name HUK besteht aus den Initialen meines Namens. Auch meine Mailadresse lautet auf hu.k @ ……. So entstand

Wie geht es weiter? Wir hatten alle viel Spass an diesem Projekt und den Aufnahmen und wir sind stolz auf die vorliegende CD. Wir werden deshalb mit Sicherheit in diesem und im nächsten Jahr an verschiedenen Orten auftreten und das ganze Album „live“ vortragen!

Hansueli Krähenbühl, Trompete, Flügelhorn
Sandro Häsler, Trompete, Flügelhorn
Rolf Häsler, Soprano-, Alto-Saxophon
Fredi Krähenbühl, Tenorsaxophon, Flöte
Ivo Prato, Tenorsaxophon
Cornel Studach, Bartitonsaxophon
Vincent Lachat, Posaune
Stephan Urwyler, Gitarre
Jérôme De Carli, Piano
Hans Ermel, Bass
Roland Bürki, Schlagzeug



HUK's ELEVEN
Kannst du uns etwas über Deine Person sagen? Ich heisse Hansueli Krähenbühl und bin 1942 in Zug geboren. An der städtischen Musikschule lernte ich Trompete spielen und zusätzlich wurde ich noch für 6 Jahre in den Klavierunterricht geschickt.

Wie bist Du zum Jazz gekommen? Während meiner Zeit an der Kantonsschule war „alter“ Jazz ein Hauptthema unter uns Schülern. Entsprechend wurde zur Musik auch „gehottet“, wie wir den Jitterbug-ähnlichen Tanzstil nannten. Und da mein Bruder Fredi schon bald einer Dixieland Band als Pianist beitrat, ging es nicht lange, bis ich auch in einer Jazzband als Trompeter Aufnahme fand. Die meisten von uns hatten wenig musikalische Ausbildung, wir spielten einfach was wir hörten und manchmal war das gar nicht so schlecht.

Wie ging’s dann weiter als aktiver Jazzer? Nach der Kantizeit löste sich meine Band auf. Die meisten gingen in die RS oder ins Ausland. Auch ich ging nach 2 Jahren Arbeit in Zürich ins Ausland. Zuerst nach London, dann nach Paris, dann nach Genf. Fast 10 Jahre später, als ich wieder zurück in Zug war, nahm mich René Twerenbold in sein Quintett auf. Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen und spielten auch mit Auszeichnung am Amateur Jazz Festival 1969 in Zürich. Leider erlaubten mir meine geschäftlichen Aufgaben, vor allem Reisen ins Ausland, nicht mehr, aktiv zu bleiben. Erst viele Jahre später, als es etwas ruhiger wurde, trat ich einer Big Band bei. Das war die LR - Big Band in Cham, wo ich fast 10 Jahre 3. oder 4. Trompete spielte. Später war ich bei der Luzerner Big Band 78 (heute Intercity Jazz Orchestra) und bei René Twerenbolds „Witchtower“ Big Band aus Sarnen.

Hattest Du nie eine eigene Band? Nein, eigentlich nicht. Ich spielte sporadisch in Dixieland Formationen. Einmal über fast 2 Jahre bei der „Golden Years Jazz Band“. Mit meinem Bruder Fredi gab es ab und zu ein schönes, kurzfristig abgemachtes Konzert mit Freunden wie Roberto Bossard, Paul Haag, Elmar Frey, Alberto Canonico, Tuttilo Odermattetc. in der Zuger Umgebung. Da spielten wir meistens Standards.

Wie bist Du zum Arrangieren gekommen? Das war zu der Zeit bei der LR Big Band. Eines Tages hatte ich die Idee, selbst ein Arrangement mitzubringen. Es war eine Mischung von Transkription und Arrangement, abgeleitet von einem Stück von einer grossen Paul Newman Band. Meine Arbeit war absolut unbrauchbar! Später kam mir die LP „The Birth Of A Band“ von Quincy Jones in die Finger. Ich war tief beeindruckt vom Sound, den Quincy Jones herzauberte und die phantastischen Soli der Cats warfen mich um. Nachdem alle Bemühungen, Sheetmusic von diesen Aufnahmen aufzutreiben, vergebens waren, startete ich einen eigenen Versuch. Diesmal ging ich vorsichtiger ans Werk, es sollte nur eine Transkription sein. Zuerst besorgte ich mir einschlägiges Notenmaterial von allen Stücken, die ich herausschreiben wollte. Dann kaufte ich diverse Bücher mit Thema Arrangieren, z. B. „Inside The Score“, aber auch die Ausgaben von Sammy Nestico, Bill Dobbins, Marc Levine und Fred Sturm.

Oftmals sass ich bis weit in die Nacht hinein am Plattenspieler, Kopfhörer aufgesetzt, Tonarm runter - Tonarm hoch und versuchte, Ton für Ton zu fixieren und auf Papier zu bringen. Ja, auf Papier (!!)mit Bleistift und Gummi! Da gab’s noch keine Computer! Die Melodietöne waren relativ einfach herauszufinden. Mit Hilfe des inzwischen angeeigneten Wissens über Akkordaufbau und Harmonien, gelang es mir recht gut, auch die restlichen, wenig heraushörbaren Töne richtig zu setzen.

Hast Du beim Arrangieren gewisse Vorbilder? Alle sind mein Vorbild! Es gibt keine schlechten Arrangeure! Eines gebe ich gerne zu; wenn ich an einem Stück arbeite, nehme ich mir viel Zeit und höre erst einmal alles Musikmaterial ab, was ich zusammentragen kann. Je nachdem lasse ich mich gerne von der einen oder anderen Version inspirieren und übernehme eine Idee oder eine Phrase.

Wurden Deine Arrangements dann auch gespielt? Ja, sämtliche Transkriptionen aus der Quincy Jones LP, später auch eigene neue Arrangements, wurden von der LR Big Band gespielt. Auch mit der Luzerner Big Band 78 spielten wir mehrere Stücke von mir. Vor ein paar Jahren nahm Mario Schneeberger zwei Quincy Jones Nummern mit seiner NERLY Big Band aus Erfurt auf CD auf. Auch kleinere Sachen, die ich für diverse Dixieland Bands geschrieben habe, werden meines Wissens immer noch gespielt.

Wie ist es zu HUK’s Eleven gekommen? Das Wichtigste steht in der CD. Wie dort erwähnt, brachte ich seit Jahren Arrangements zum Workshop von Rolf Häsler in Interlaken. Die Anregung, eine CD aufzunehmen, kam mehrheitliche von den Kurslehrern und als die Idee zur Produktion einer CD dann konkret wurde, waren diese auch gerne bereit, an dem Projekt mitzuarbeiten. Mein Bruder Fredi, Roland Bürki, Cornel Studach und Ivo Prato kamen hinzu. Somit besteht die Band aus (fast) allen Kurslehrern, Ivo und 4 Kursteilnehmern, insgesamt 11 Musiker. Der Name HUK besteht aus den Initialen meines Namens. Auch meine Mailadresse lautet auf hu.k @ ……. So entstand

HUK’s Eleven, tönt doch gut, oder? Wie geht es weiter? Wir hatten alle viel Spass an diesem Projekt und den Aufnahmen und wir sind stolz auf die vorliegende CD. Wir werden deshalb mit Sicherheit in diesem und im nächsten Jahr an verschiedenen Orten auftreten und das ganze Album „live“ vortragen!

This album contains no booklet.

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