Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
11.08.2016

Label: Berlin Classics

Genre: Classical

Subgenre:

Das Album enthält Albumcover

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FLAC 96 $ 15,80
MQA $ 15,30
  • Niccolò Paganini (1782-1840)
  • 1Caprice No. 13 (Arr. By Fritz Kreisler)02:58
  • 2Caprice No. 20 (Arr. By Fritz Kreisler)02:54
  • Fritz Kreisler (1875-1962)
  • 3Liebesfreud03:38
  • 4Grave in the style of W.F.Bach03:48
  • Henryk Wieniawski (1835-1880)
  • 5Caprice in A Minor (Arr. By Fritz Kreisler)01:34
  • 6Caprice in E Flat (Arr. By Fritz Kreisler)02:00
  • Fritz Kreisler (1875-1962)
  • 7Tempo di minuetto04:07
  • 8Schön Rosmarin02:10
  • Giuseppe Tartini (1692-1770)
  • 9The Devil's Trill (Arr. By Fritz Kreisler)15:18
  • 10Danza española (Arr. By Fritz Kreisler)03:40
  • 11La poupée valsante (Arr. By Fritz Kreisler)02:39
  • 12La Chasse01:59
  • 13Rosamunde, D.797 (Arr. By Fritz Kreisler)03:40
  • 14Moto perpetuo (Arr. by Fritz Kreisler)03:27
  • 15Partita No. 3 in E, BWV 1006: I. Prelude03:43
  • 16Partita No. 3 in E, BWV 1006: II. Loure03:15
  • 17Partita No. 3 in E, BWV 1006: III. Gavotte03:20
  • 18Partita No. 3 in E, BWV 1006: IV. Menuet 1&204:11
  • 19Partita No. 3 in E, BWV 1006: V. Bourrée01:38
  • 20Partita No. 3 in E, BWV 1006: VI. Gigue01:55
  • 21La Chasse01:54
  • Total Runtime01:13:48

Info zu The Kreisler Story

Wenn ein Talent über Generationen weitergereicht wird, dann geschieht dies meist ganz unspektakulär. So auch bei Daniel Röhn – einer der aktuell wohl außergewöhnlichsten und für die Zukunft viel versprechenden Begabungen auf der Violine. Besonders fesselt an ihm und seinem Spiel der natürliche, unverstellte Blick auf große Traditionen. Nachdem Vater und Großvater als renommierte Konzertmeister über Jahrzehnte die weltweit einzigartige deutsche Orchesterlandschaft aktiv mitgestalteten, ist nun der Enkel und Sohn als Solist wie auch als Kammermusiker dabei, die klingende Welt zu erobern. Seine beiden ersten CD-Produktionen mit Mendelssohns Violinkonzert sowie mit virtuosen Stücken des 19. Jahrhunderts wurden bereits international vielfach ausgezeichnet. Will man sein Spiel beschreiben, so reicht es kaum, allein von seiner mühelos leicht anmutenden brillanten Virtuosität zu sprechen. Es sind der schmelzend warme Ton und die erzählenden Gesten, mit denen Daniel Röhn sein Auditorium auf sympathische Weise zu fesseln im Stande ist – eine Art des Ausdrucks, die man fast schon verloren gegangen glaubte.

Es muss daher nicht überraschen, wenn Ruggiero Ricci, einer der bedeutendsten Geigenvirtuosen des 20. Jahrhunderts, bereits über den jungen Röhn bemerkte: „Sein Spiel erinnert an die alten Meister.“ Und tatsächlich zögert dieser auch heute nicht, diese anerkennenden Worte mit der ihm eigenen, wundervoll verbindlichen Selbstironie zu bestätigen: „Das meiste habe ich mir bei den Kreislers und Heifetzes einfach abgelauscht. Einer meiner besten Lehrer war der Plattenschrank meiner Eltern.“ So spielt Daniel Röhn nicht nur das große klassische und romantische Konzertrepertoire, mit dem er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem des SWR Stuttgart und dem Royal Philharmonic Stockholm erfolgreich gastierte. Vielmehr vermag er es wie derzeit wohl kein anderer, die bezaubernden, mit charmantem Alt-Wiener Witz garnierten Charakterstücke eines Fritz Kreisler wieder aufleben zu lassen. Dies gilt für die »Liebesfreud« als klassischen Evergreen ebenso wie für die virtuosen Bearbeitungen nach Werken von Bach, Paganini und Wieniawski. Und so gelingt denn auch der im Bonus-Track über viele Jahrzehnte hinweg geführte Dialog mit Kreisler selbst geradezu spielerisch.

Daniel Röhn, Violine Paul Rivinius, Klavier


Daniel Röhn
Nach seiner Carnegie Hall Hommage an Fritz Kreisler zu dessen Geburtstag beinhalten Höhepunkte der kommenden Monate Rezitals in der Wigmore Hall London, Konzerthaus Berlin und Konserthuset Stockholm. Er wird sieben Konzerte mit u. a. Vilde Frang bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern geben und beim Lucerne Festival spielen. Es folgen Auftritte in Berlin mit dem Sibelius Violinkonzert, sowie die Veröffentlichung seiner Kreisler Story CD am 12. August 2016 bei Berlin Classics/EDEL.

Im Dialog mit dem Publikum vergegenwärtigt Daniel Röhn in seinem eigenen Programm „The Kreisler Story“ das goldene Geigerzeitalter der 1920er und 30er Jahre und verbindet kunstfertig die Kommunikation durch Musik mit der über Musik.

Als außergewöhnliches Talent wurde der Geiger 2005 vom Konserthuset Stockholm für die „Rising Star“ Awards nominiert, was ihm Einladungen zu fast allen führenden Konzertorten einbrachte. Es folgten zahlreiche Wiedereinladungen: Daniel Röhn ist ein gern gesehener Gast beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR Stuttgart, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, der Capella Istropolitana, dem Württembergischen Kammerorchester, dem Norrköping Symfoniorkester. Wiedholt ist er mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel, Gustavo Dudamel, Esa-Pekka Salonen, Hannu Lintu, Ruben Gazarian, Ion Marin und Ariel Zuckermann aufgetreten.

Daniel Röhn war Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Tonsättarfestivalen für zeitgenössische Musik in Stockholm, den Mozartfestpielen in Würzburg Deauville sowie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Als Solist überzeugte er in Konzertsälen wie der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, in der Philharmonie Berlin, im Palais des Beaux Arts Brüssel, dem Southbank Centre London, dem KKL Luzern, dem Konzerthaus Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Megaron Athen, der Cité de la Musique Paris, Konserthuset Stockholm, der CAMI Hall New York, dem Festspielhaus Baden-Baden und nicht zuletzt in den Münchner Konzertsälen Herkulessaal, Prinzregententheater und Philharmonie am Gasteig.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Lisa Batiashvili, Gautier Capuçon, Antoin Tamestit, Arabella Steinbacher, Jörg Widmann, Julian Steckel, Lauma Skride, Ana Chumachenco, Lena Neudauer, Alexander Sitkovetsky, Viviane Hagner, Augustin Hadelich, Ivry Gitlis, Polina Leschenko, Bertrand Chamayou, Sebastian Klinger, Danjulo Ishizaka, Milana Chernyavska, Paul Rivinius, das Quatuor Ebène und das Belcea Quartett.

Seine Debüt-CD mit Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert sowie eine CD mit virtuosen Stücken erschienen beim Label Claves. Beide erhielten zahlreiche Preise, u. a. den Diapason d’or und den Pizzicato Supersonic.

Daniel Röhn spielt auf einer Joseph Rocca von 1840.

Dieses Album enthält kein Booklet

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