Unplugged 1991/2001: The Complete Sessions R.E.M.

Album Info

Album Veröffentlichung:
2014

HRA-Veröffentlichung:
28.05.2014

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Half A World Away03:59
  • 2Disturbance at the Heron House03:47
  • 3Radio Song04:19
  • 4Low05:10
  • 5Perfect Circle04:14
  • 6Fall on Me03:22
  • 7Belong04:31
  • 8Love is All Around03:22
  • 9Its The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)04:36
  • 10Losing My Religion04:54
  • 11Pop Song 8903:29
  • 12Endgame03:42
  • 13Fretless05:34
  • 14Swan Swan H03:01
  • 15Rotary 1101:49
  • 16Get Up02:54
  • 17World Leader Pretend04:57
  • 18All The Way To Reno04:28
  • 19Electrolite04:06
  • 20At My Most Beautiful03:25
  • 21Daysleeper03:12
  • 22So. Central Rain04:06
  • 23Losing My Religion04:43
  • 24Country Feedback05:26
  • 25Cuyahoga04:30
  • 26Imitation of Life04:12
  • 27Find the River04:00
  • 28The One I Love03:33
  • 29Disappear04:01
  • 30Beat a Drum04:27
  • 31I've Been High03:20
  • 32I'll Take the Rain05:37
  • 33Sad Professor04:30
  • Total Runtime02:15:16

Info zu Unplugged 1991/2001: The Complete Sessions

Zwei absolut geniale Performances lieferten R. E.M. für die legendäre Serie MTV Unplugged – und sind somit die einzige Band, die gleich zweimal Headliner des Formats war, das mit Grammy®- und Emmy®-Ehren abgefeiert wurde. Das erste Mal konnte man R. E.M. im Jahr 1991 ohne elektrische Verstärkung erleben, das zweite Mal im Jahr 2001. Ungewöhnlicherweise wurden beide Performances nie im Audio-Format veröffentlicht und zählen bei den Fans zu den meistgesuchten Aufnahmen der Band überhaupt.

Unplugged: The Complete 1991 and 2001 Sessions enthält die kompletten auf MTV ausgestrahlten Auftritte sowie 11 Songs aus den Sessions, die nie gesendet wurden! Die Unplugged-Performances sind musikalische Schnappschüsse, die R. E.M. an Schlüsselpunkten ihrer Karriere zeigen, im Laufe derer die Band aus Athens, Georgia, von Vorreitern der Alternative-Szene zu internationalen Superstars wurden, die bis heute weltweit 85 Millionen Alben verkauft haben!

Ihre erste Unplugged-Session gaben Drummer Bill Berry, Gitarrist Peter Buck, Bassist Mike Mills und Sänger Michael Stipe im Jahre 1991 im Zuge ihres rasanten Aufstiegs, der 1987 mit dem gigantischen Erfolg des Albums Document begann. Ein Großteil der Songs referiert das damals frisch erschienene Album Out Of Time , das weltweit über 18 Millionen Mal über die Ladentische ging und das erste R. E.M.-US-No. 1-Album war. So gibt es z. B. „Radio Song“, „Low“ und ihren größten US-Hit „Losing My Religion“ in grandiosen akustischen Versionen zu hören.

Im Jahr 2001 traten R. E.M. zum zweiten Mal in der Unplugged-Serie auf, diesmal jedoch ohne Drummer Bill Berry, der die Band 1997 verlassen hatte. In dieser zweiten Show konzentrierten sich R. E.M. auf ihr 12. Album Reveal, das in jenem Jahr erschien, und präsentierten u. a. die Singles „Imitation Of Life“ und „All The Way To Reno (You‘re Gonna Be A Star).

Bill Berry, congas, tambourine, backing vocals (1991 performance)
Peter Buck, acoustic guitar, mandolin
Mike Mills, bass guitar, backing vocals, piano
Michael Stipe, vocals

Additional musicians:
Peter Holsapple, guitar (1991 performance)
Scott McCaughey, piano (2001 performance)
Ken Stringfellow, piano (2001 performance)
Joey Waronker, congas (2001 performance)

Recorded on April 10, 1991 in Chelsea Studios and May 21, 2001 in TRL Studio at MTV Studios, both in New York City, New York

Digitally remastered


R.E.M.
Was wurde noch nicht gesagt über eine Band, die eine mittlerweile 30-jährige, geschichtenreiche Karriere hinter sich hat? Auf fast alles wurde eingegangen: Aufstieg von College-Indie-Lieblingen zu Mainstream-Superstars? Check. Ein Original-Bandmitglied, das sich entscheidet, zu gehen und einen eigenen Weg einzuschlagen? Check. Auflösungsgerüchte und dann das hart rockende Comeback? Check. Wirklich, was bleibt da noch übrig? Vielleicht etwas so Simples wie dies: R.E.M. haben ihr bestes Album seit 20 Jahren gemacht.

Das ist nicht an den Haaren herbeigezogen. 'Collapse Into Now' ist R.E.M. in Hochform, eine Sammlung von strammen Rockern, ruhigen Melancholie-Momenten und Midtempo-Schrammlern, die Bassist Mike Mills 'unsere beste Platte seit 'Out Of Time'' nennt. Anhänger des 1992er-Meisterwerks 'Automatic For The People' mögen mit so einer Aussage ihre Probleme haben, aber wisst ihr was? Ihr seid nicht in der Band.

Aufgenommen über zwölf Wochen hinweg in Studios in New Orleans, Nashville und Berlin, prescht 'Collapse Into Now' mit Peter Bucks schriller Fuzz-Gitarre ins Bild, doch dann blüht der Song auf und zeigt plötzlich Elemente – megafonartige Vocals, pulsierende Backbeats und einen angecrunchten Mittelteil –, die wirken, als wären hier die Rosinen aus allen Songs der Band-Karriere herausgepickt worden. Sofort wirkt das alles vertraut, und trotzdem frisch. Es wirkt wie eine Band, die es immer noch versteht, ihre kreativen Kräfte zu kanalisieren, dabei aber keine bewährten Muster abspult oder die Vergangenheit als Gehhilfe missbraucht.

In Jacknife Lee, der das aufbrausende 2008er-Album 'Accelerate' betreute, fanden die großen drei (Mills, Buck und Michael Stipe) einen Partner mit beruhigender Aura; der irische Produzent gab ihnen die Möglichkeit, ihre Vision zur Gänze in die Realität umzusetzen. 'Mit Accelerate verfolgten wir ein Ziel: Wir wollten alles schneller machen', sagt Mills. 'Für dieses Album wollten wir nur die besten Songs auswählen.'

Und der Trog ist tief. 'All The Best' und 'Alligator_Aviator_Autopilot_Antimatter' (Letzterer mit Backing-Vocals von Peaches und einem Gitarrensolo von Lenny Kaye) sind schieres Feuer und Raserei, 'Überlin' ist ein wunderbarer Akustik-Track, der auch gut auf 'Automatic For The People' oder 'New Adventures In Hi-Fi' aufgehoben wäre. Ein weiteres frühes Highlight ist das sich steigernde 'It Happened Today' – mit Backing-Vocals von Joel Gibb (Hidden Cameras) und dem Markenzeichen-Brummen von Eddie Vedder, der auf Tour mit Pearl Jam einen Abstecher in die berühmten Berliner Hansa-Studios machte, wo auch schon U2 und David Bowie Platten schufen. 'Das ist mein Lieblingssong des Albums', sagt Mills. 'Mir gefällt die schiere Freude und Hingabe des Sing-Alongs am Ende. Ich würde mir wünschen, dass jeder ihn so schreien möchte. Er ist erlösend.'

Für Jacknife Lee bot 'Collapse Into Now' einen erneuten Blick darauf, wie drei sehr individuelle Persönlichkeiten zusammentreffen, um eine einzelne harmonische Wesenheit zu bilden. 'Es ist selten heutzutage, aber bei ihnen gibt es keine Ego-Grabenkämpfe', sagt Lee. 'Sie gehen sehr respektvoll miteinander um. Das Schwierigste war, sie zu einer Entscheidung zu bringen, wo aufgenommen werden sollte. Ich habe mir Studios angeschaut, die über den ganzen Erdball verteilt sind.'

Orte machen einen Unterschied, und sie beeinflussen die Band. 'Tolle Restaurants sind ein Muss', gibt Mills zu. Aber auch abseits der gastronomischen Anforderungen sickerten die Umgebungen in den Sound von 'Collapse Into Now'. Das sehnsüchtige 'Oh My Heart' präsentiert die Blaskapelle Bonerama aus New Orleans, das epische, schaurige 'Blue' kam unter dem grauen Himmel Berlins zur Welt. Das elegische Lied besitzt Kayes Gitarre und Stipes Spoken-Word-Gesang, ergänzt durch einen rhythmischen Choral der langjährigen Band-Vertrauten Patti Smith.

'Es ist ein trauriges, leidvolles Lied, aber zum Ende wird es hoffnungsvoll', sagt Mills. Und wenn 'Collapse Into Now' ein Leitmotiv besitzt, dann dies: Auch wenn man durch Dunkelheit watet, findet man am Ende zum Licht. Für R.E.M. strahlt dieses kreative Leuchtfeuer mit 'Collapse Into Now' heller denn je. (Quelle: Warner Music)

Dieses Album enthält kein Booklet

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