Parfum Christiane Karg, Bamberger Symphoniker & David Afkham

Album info

Album-Release:
2017

HRA-Release:
07.04.2017

Label: Berlin Classics

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Album including Album cover Booklet (PDF)

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FLAC 48 $ 15.70
  • Maurice Ravel (1875-1937): Shéhérazade:
  • 1I. Asie10:10
  • 2II. La flûte enchantée03:00
  • 3III. L'indifférent03:50
  • Claude Debussy (1862-1918): / John Adams (1947- ): Le livre de baudelaire:
  • 4I. Le balcon08:28
  • 5II. Harmonie du soir04:19
  • 6III. Le jet d'eau05:47
  • 7IV. Recueillement05:06
  • Benjamin Britten (1913-1976): Quatre chansons françaises:
  • 8I. Nuits de juin02:44
  • 9II. Sagesse02:54
  • 10III. L'enfance04:35
  • 11IV. Chanson d'automne02:32
  • Charles Koechlin (1867-1950):
  • 12Trois mélodies, Op. 17/3: Épiphanie07:01
  • Henri Duparc (1848-1933):
  • 13L'invitation au voyage04:33
  • 14La vie antérieure04:17
  • 15Phidylé05:06
  • Total Runtime01:14:22

Info for Parfum

Dieses Album ist reine Poesie – der Ausgangspunkt der Aufnahme war Christiane Kargs Auseinandersetzung mit den poetischen Werken von Charles Baudelaire, Leconte de Lisle, Paul Verlaine, Tristan Klingsor und Victor Hugo. Eine sprachliche Poesie, die eine kongeniale Entsprechung in der impressionistischen Musik der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert findet. Christiane Karg hat schließlich Werke von Duparc, Koechlin, Debussy oder Ravel für ihr neues Album zusammengestellt. In dieser Auswahl findet sich auch eine frühe Komposition Brittens, die wiederum von Debussy und Ravel inspiriert wurde. Christiane Karg versprüht mit ihrer Stimme diesen poetischen Duft. Poesie und Musik, Wort und Gesang verschmelzen zu „Parfum“.

„Diese Auswahl französischer Gedichte stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist vom Impressionismus und Symbolismus der Zeit geprägt. Zumeist sind sie Momentaufnahmen. Allerdings geht es den Dichtern dabei nicht um eine einfache realistische Wiedergabe des Erlebten, in ihnen findet sich vielmehr eine Fülle von Symbolen und sprachlichen Bildern, die dem geschilderten Augenblick etwas Besonderes und Einzigartiges verleihen, über die Wirklichkeit hinaus: wie der Duft eines edlen Parfums, der verfliegt und nur einen Hauch zarter Eleganz zurücklässt. Und weil die Poesie dieses Wort so liebt und die Vertonungen dieser Gedichte die Flüchtigkeit und Ungreifbarkeit unterstreichen, scheint mir „Parfum“ als Titel für diese Aufnahme besonders passend.“

Christiane Karg ist eine der gefragtesten lyrischen Sopranistinnen unserer Tage, hochgelobt für ihre Interpretationen auf der Opernbühne und als Lied- und Konzertsängerin. Sie tritt mittlerweile rund um den Globus auf: bei Liederabenden in der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall London und im Wiener Musikverein, mit ihrem Debüt 2016 an der Mailänder Scala im „Rosenkavalier“, bei regelmäßigen Gastspielen an der Münchner Staatsoper und dem Chicago Lyric Opera House sowie bei Aufführungen der Salzburger Festspiele und des Royal Opera House London. Ende 2017 ist ihr Debüt an der berühmten New Yorker MET in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ und an der Wiener Staatsoper geplant.

David Afkham ist Chefdirigent des Orquesta Nacional und des Coro Nacional de Espana. Als gefragter Gastdirigent bei einigen der besten Orchester und Opernhäuser weltweit gilt er heute als einer der begehrtesten Dirigenten, die Deutschland in den letzten Jahren hervorgebracht hat.

Seit jeher genießen die Bamberger Symphoniker eine Ausnahmestellung in der Musikwelt. Über 7000 Konzerte in mehr als 60 Ländern und über 500 Städten – dies ist die Bilanz der Bamberger Symphoniker, die damit als DAS deutsche Reiseorchester gelten können. Stete Einladungen zu den bedeutenden Festivals und zu Tourneen im In- und Ausland, aber auch Auszeichnungen für die Einspielungen des Orchesters, darunter der MIDEM Classical Award oder der ECHO Klassik, belegen die Wertschätzung, die die Bamberger Symphoniker allerorten erfahren.

Christiane Karg, Sopran
Bamberger Symphoniker
David Afkham, Dirigent




Christiane Karg
Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg gab noch während ihres Studiums am Salzburger Mozarteum ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen. Sie studierte bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper / Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet.

Erste Engagements führten Christiane Karg an das Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper sowie als Ensemblemitglied an die Oper Frankfurt, wo sie die wichtigen Rollen ihres Fachs sang: darunter Susanna, Pamina, Servilia, Musetta, Zdenka, Mélisande. Sie gastierte an führenden Opernhäusern in Deutschland und im europäischen Ausland, darunter die Bayerische Staatsoper, die Komische Oper Berlin, das Theater an der Wien sowie an der Opéra de Lille. Als Sophie war Christiane Karg zuletzt unter der Leitung von Christian Thielemann an der Dresdner Semperoper, wie auch in einer Neuproduktion unter Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt zu erleben. Weitere Höhepunkte der vergangenen Saison waren Kargs umjubeltes Debüt am Royal Opera House Covent Garden als Pamina, die Mélisande, mit der sie an die Hamburgische Staatsoper zurückkehrte sowie zwei konzertante Aufführungen als Susanna in Mozarts Le nozze die Figaro im Festspielhaus Baden-Baden unter der Leitung von Yannick Nezét-Seguin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Christiane Karg mit den Salzburger Festspielen. An der Lyric Opera of Chicago, wo die Künstlerin zu Beginn der aktuellen Spielzeit erstmalig zu erleben ist, interpretiert sie die Susanna. Nach ihrem Debüt an der Mailänder Scala mit der Sophie in Der Rosenkavalier kehrt Christiane Karg an die Bayerische Staatsoper zurück, wo sie als Blanche in Dialogues des Carmélites zu hören sein wird.

Als Konzertsängerin tritt Christiane Karg mit vielen bedeutenden Orchestern im In- und Ausland auf. Im Wiener Musikverein mit Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt, mit dem NDR Symphonieorchester unter Christoph Eschenbach und Thomas Hengelbrock, der Tschechischen Philharmonie unter Manfred Honeck, dem ORS in Genf unter Marek Jurowski, dem RSO Wien unter der Leitung von Cornelius Meister, mit Les Arts Florissants, mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann sowie regelmäßig mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, mit den Wiener Symphonikern unter Herbert Blomstedt und den Rotterdam Philharmonic und mit The Philadelphia Orchestra jeweils unter der Leitung von Yannick Nezét-Seguin.

In der aktuellen Saison ist Christiane Karg erneut zu Gast im Wiener Konzerthaus, wo sie unter der Leitung von Daniel Harding mit Schumanns Faust-Szenen zu erleben ist. Weitere Engagements führen die Sängerin zu Santa Cecilia nach Rom, um unter Andrés Orozco-Estrada Haydns Schöpfung zur Aufführung zu bringen, nach München, wo sie mit Beethovens 9. Symphonie unter Andrew Manze bei den Münchner Philharmonikern debütieren wird, zu den Bambergern Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie mit Schumanns Das Paradies und die Peri sowie zum Mahler Chamber Orchestra mit Mahlers 2. Symphonie. Es folgen zudem Wiedereinladungen zur Mozartwoche mit Mendelssohns Elias und zu den Berlinern Philharmonikern mit dem Fauré Requiem unter der Leitung von Christian Thielemann sowie eine Einladung zum London Symphony Orchestra wiederum mit Schumanns Faust-Szenen.

Ihre Leidenschaft zum Liedgesang und zu kammermusikalischen Projekten pflegt die junge Sopranistin in besonderer Weise. Neben den zurückliegenden Liederabenden bei den Salzburger Festspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Rheingau Musikfestival und beim Kissinger Sommer konzipiert und verantwortet sie als künstlerische Leiterin ihres Festivals Kunstklang in ihrer Heimatstadt Feuchtwangen eine eigene Konzertsaison. Sie tritt in der aktuellen Spielzeit an der Seite von Wolfram Rieger zum wiederholten Male bei der Schubertiade Hohenems/Schwarzenberg sowie mit Graham Johnson in der Londoner Wigmore Hall auf. Eine ausgedehnte Tournee führt Christiane Karg mit Malcolm Martineau in die USA, wo sie u.a. in der Carnegie Hall sowie in San Francisco zu hören sein wird. Eine weitere Konzertreise unternimmt die Künstlerin, ebenfalls mit Malcolm Martineau nach Asien.

Christiane Karg erhielt für ihre erste bei Berlin Classic erschienene Lied-CD Verwandlung – Lieder eines Jahres (Klavier: Burkhard Kehring) den renommierten Musikpreis Echo Klassik der Deutschen Phono-Akademie. Nach ihren CDs Amoretti mit Arien von Mozart, Gluck und Grétry und Heimliche Aufforderung mit Liedern von Richard Strauss (Klavier: Malcolm Martineau) erschien im Mai 2015 ihre CD Scene! mit dem Barockorchester Arcangelo unter Jonathan Cohen. Zudem ist Christiane Karg im Herbst 2015 mit dem Kulturpreis Bayern in der Kategorie Kunst ausgezeichnet worden.



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